Einwohnerrat Aarau

Arbeitet das Aarauer Steueramt zu wenig effizient?

Beim Steueramt Aarau stapeln sich offene Dossiers.

Beim Steueramt Aarau stapeln sich offene Dossiers.

Beim Steueramt Aarau reichen einige offene Veranlagungsfälle zurück bis ins Jahr 2008. Das habe zwei Gründe, so die Antwort des Stadtrats auf die Anfrage von Einwohnerrat Ulrich Fischer.

Einwohnerrat Ulrich Fischer (Pro Aarau) war die hohe Zahl von «offenen Veranlagungsfällen» aufgefallen. Sie reichen bis ins Jahr 2008 zurück. Fischer wollte an der Einwohnerratssitzung vom Montag zudem wissen, wie hoch bei den Pendenzen der Anteil der selbstständig Erwerbenden ist.

2014 als Übergangsjahr

«Das Jahr 2014 war für das Steueramt Aarau im zweifacher Hinsicht ein Übergangsjahr», erklärte der Stadtrat. Zum einen galt es, die Umstellung auf die kantonale Veranlagungssoftware «sicherzustellen». Zweitens wurden «organisatorische Umstellungen» vorgenommen, um «die Effizienz der Veranlagungen zu verbessern». Dies um die «über Jahre aufgebauten Rückstände abzubauen».

Ganz gelungen ist es nicht. Das Steueramt schaffte für das vergangene Jahr einen «Veranlagungsstand» von 67,6 Prozent. Damit wurde die vom Kanton vorgegebene Marge von 70 Prozent verfehlt. Von den total 359 offenen Dossiers aus dem Jahr 2011 und älter betreffen 180 oder genau die Hälfte Selbstständigerwerbende.

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