Vandalismus
Anzeige gegen Schulareal-Vandalen

Herausgerissene Sitzbänke und herumliegender Abfall im Schulgelände von Densbüren bringt den Gemeinderat auf den Plan. Er will dies nicht länger akzeptieren.

Ralph Stamm
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Täterschaft unbekannt: Herausgerissener Zaun auf dem Schulareal.zvg

Täterschaft unbekannt: Herausgerissener Zaun auf dem Schulareal.zvg

Rund 700 Seelen zählt die Gemeinde Densbüren. Man kennt sich. Doch nun meldet auch diese Gemeinde, was in grösseren Gemeinden schon lange beklagt wird: Mutwillige Beschädigungen auf dem öffentlichen Grund. Vandalen haben das Schulareal und Reservoir Sulzbann heimgesucht. Die Gemeinde hat eine Anzeige gegen unbekannt erstattet.

Konkret handelt es sich um herausgerissene Sitzbänke, demolierte Lüftungsgitter, heruntergerissene Lampenverkleidungen, Graffiti auf den Schulwänden und beschädigte Fassadenverkleidungen. Ausserdem bleibt vermehrt Abfall liegen.

Einer Medienmitteilung des Gemeinderates Densbüren zufolge werden Flaschen mutwillig zerschlagen und Splitter in den Kiesplatz geworfen. Dies sei nicht ungefährlich: «Neben dem grossen Reinigungsaufwand sind spielende Kinder einem erheblichen Verletzungsrisiko ausgesetzt.»

Appell an die Eltern

Die Gemeinde Densbüren begrüsst zwar, dass die Schulanlagen von Jugendlichen genutzt werden. Solche Zustände wolle sie aber nicht akzeptieren; man erwarte, dass die «elementaren Regeln des Anstandes respektiert würden».

Der Gemeinderat prüft deshalb Massnahmen, um der Situation Herr zu werden. An der Sitzung nächste Woche will der Gemeinderat diskutieren, ob an den betreffenden Orten eine vermehrte Kontrolle nötig ist. Gleichzeitig nimmt er die Eltern in die Pflicht: Sie seien gefordert, «ihre Jungen zu einem respektvollen Verhalten gegenüber der Gesellschaft zu erziehen und zu ermahnen».

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