Die Gemeinde Unterentfelden verzichtet auf den Bau der geplanten Trottoirverlängerung entlang der Neufeldstrasse. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag mitgeteilt. Grund für die Planänderung sind diverse Einsprachen von Grundeigentümern, die für die Verbreiterung der Strasse hätten Land verkaufen beziehungsweise sich mit Baubeiträgen am Strassenausbau hätten beteiligen müssen.

Das Projekt mit Trottoirausbau hatte die Gemeindeversammlung im Sommer 2018 mit dem Absegnen des Kreditbegehrens von 690'000 Franken für den Ausbau sowie 170'000 Franken für den Wasserleitungs-Ersatz genehmigt. Die Gemeinde hatte mit der Sanierung der baufälligen Strasse zugewartet, bis klar war, was auf der angrenzenden, noch freien Parzelle entstehen sollte. Inzwischen steht da die Überbauung Erlifeld.

Die Argumente der Grundeigentümer hätten den Gesamt-Gemeinderat veranlasst, sich noch einmal intensiv mit dem Projekt zu befassen, schreibt der Gemeinderat. «Er hat beschlossen, dass auf die Fortsetzung des Gehwegs von der Einmündung des Kornwegs bis zum Eggacherweg verzichtet werden soll, nachdem er von den Anwohnerinnen und Anwohnern ausdrücklich nicht gewünscht wird.» Zudem gelte bald Tempo 30 im ganzen Gemeindegebiet, die Fussgängererschliessung für die Parzelle erfolge innerhalb des Grundstückes (Erlifeld), und es werde ein direkter öffentlicher Fussweg von der Sämisweidstrasse zur Jurastrasse entstehen. Die Stimmberechtigten werden an der Sommergmeind im Juni informiert. (ksc)