Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Zopfweg in Oberentfelden hörten am Mittwoch um 10.45 Uhr plötzlich Lärm. Sie schauten nach und begegneten im Treppenhaus zwei Südländern. Diese hatten soeben versucht, mit brachialer Gewalt eine Wohnungstüre aufzubrechen. Die beiden Einbrecher schubsten eine Nachbarin zur Seite und flüchteten aus dem Haus. Ihr Ehemann rannte den beiden noch nach, verlor sie dann aber beim Bahnhof aus den Augen.

Die Polizei löste in der Region sofort eine grössere Fahndung aus. Dennoch blieben die beiden Täter verschwunden. Später zeigte sich, dass die Einbrecher durch die unverschlossene Haustüre ins Mehrfamilienhaus eingedrungen waren.

Der Versuch, im obersten Stockwerk in eine Wohnung einzubrechen, schlug fehl. Der Sachschaden an der Türe beläuft sich auf rund 2'500 Franken.

In Oeschgen kam es kurz vor 19 Uhr zu einer ähnlichen Situation. So kehrten die Bewohner eines Einfamilienhauses am Bündtenweg nach einer knapp halbstündigen Abwesenheit heim. Als sie durch die Garage eintraten, hörten sie vom Wohnzimmer her, wie scheinbar mehrere Personen durch die Terrassentüre ins Freie rannten.

Die Bewohner fanden dann sämtliche Räume ihres Hauses durchwühlt vor. Polizei und Grenzwache fahndeten mit zahlreichen Patrouillen nach den Flüchtigen. Dabei kam auch ein Polizeihund zum Einsatz, der zwar eine Fährte aufnehmen konnte, diese aber bald verlor. Schliesslich musste die Fahndung erfolglos abgebrochen werden.

Die Einbrecher, welche mit einem Stein eine Fensterscheibe eingeschlagen hatten, erbeuteten ein Mobiltelefon und Schmuck. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1'000 Franken. (az)