Aarau
Am Eidgenössischen Volksmusikfest werden 100000 Festbesucher erwartet

Die Wirte bereiten sich auf das Eidgenössischen Volksmusikfest im September 2015 in Aarau vor. 100000 Leute wollen während der vier Festtage verpflegt werden. In den Volksmusikbeizen und in der Altstadt werden 7000 Sitzplätze angeboten.

Hubert Keller
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Sie sind für die Festwirtschaft verantwortlich: Geschäftsführer Marcel Suter (Mitte) zusammen mit den OK-Mitgliedern Georges Antoniadis (links) und Gusti Burkart. zvg

Sie sind für die Festwirtschaft verantwortlich: Geschäftsführer Marcel Suter (Mitte) zusammen mit den OK-Mitgliedern Georges Antoniadis (links) und Gusti Burkart. zvg

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«Wir erwarten am Eidgenössischen Volksmusikfest EVF rund 100 000 Besucherinnen und Besucher», sagte Marcel Suter, als er die rund 35 Personen der Aarauer Gastrobetriebe im Saal der Spaghetti Factory begrüsste.

100 000 Leute, die vom 10. bis 13. September 2015 verköstigt werden wollen. Marcel Suter ist Geschäftsführer des EFV.

Zusammen mit dem Gastro-Team im OK orientierte er über den aktuellen Planungsstand und insbesondere über den Einbezug der Gastrobetriebe.

Der Festplatz des Eidgenössischen ist die Aarauer Altstadt. Die rund 7000 Sitzplätze in den Volksmusikbeizen und verteilt in der Altstadt haben ein Fassungsvermögen von mindestens 20 000 Personen täglich.

Altstadt wird zum Festplatz

Es ist das Ziel des Organisationskomitees und des Ressorts Gastronomie, die Festplätze bis auf wenige Ausnahmen im Gebiet der Altstadt zu platzieren. Die Ausnahmen sind die Mehrzweckhalle der Kaserne für Jugendevents und der Aareraum, der als Erholungsraum, ergänzend zur Altstadt, in die Festivitäten des Eidgenössischen einbezogen wird.

Georges Antoniadis und Gusti Burkart, die Ressortleiter Gastronomie, informierten die anwesenden Wirtinnen und Wirte über das Gastrokonzept. «Grundsätzlich baut das Konzept auf verschiedenen Festplatz- Grössen auf, erklärten sie. Die grösseren Festplätze mit je einer Konzertbühne befinden sich auf dem Kirchenplatz, dem Schlossplatz Holzmarkt und im Graben sowie im Aareraum. Festplätze mit Wirtschaftsbetrieben und zentralen Bühnen gibt es in der Altstadt, im Graben, zwischen den Toren, in den Bereichen Hammer, Halde und Kettenbrücke.

Weiter sind Festplätze mit Food-Ständen in der Altstadt, im Graben, zwischen den Toren, in den sechs Vortragslokalen und am Sonntag an der Umzugsroute geplant.

OK bringt die Besucher

Das Organisationskomitee wird in einem ganzheitlichen Konzept die Bewerbung der Grossveranstaltung in nationalen und regionalen Medien planen, damit die als Ziel gesetzten 100 000 Besucherinnen und Besucher nach Aarau gelockt werden können.

Ausser einer relativ tiefen Abgabe von 5 Franken pro Sitzplatz, einem Entsorgungsbeitrag und allfälligen Kosten für Strom und Wasser, haben die am Fest beteiligten Wirtinnen und Wirte keine Kosten zu tragen. «Es ist für das Organisationskomitee wichtig, dass die Gastrobetriebe aus Überzeugung mitmachen, sich mit Herzblut für das Volksmusikfest engagieren und auch die Möglichkeit haben, über die vier Festtage Geld zu verdienen», sagte Geschäftsführer Suter.

Die Gastrobetriebe müssen nun bis zum 30. September 2014 ihr definitives Interesse und ihren Platzbedarf beim Organisationskomitee anmelden.

Stadtstubete macht den Auftakt

Am Samstag, 9. August 2014, wird gut ein Jahr vor dem Eidgenössischen, die traditionelle Stadtstubete durchgeführt. «Die Stadtstubete 2014 soll für uns alle ein erster, kleiner Testlauf werden», erklärte Suter. Mit Migros und Feldschlösschen werden zwei für die Gastrobetriebe wichtige Partner erstmals zum Einsatz kommen. Weitere Informationen rund um das Eidgenössische Volksmusikfest 2015 in Aarau findet man laufend unter www.aarau2015.ch.