Die «Alte Schule» und das Gemeindehaus in Auenstein könnten sparsamer sein in ihrem Energieverbrauch. Das hat ein Bericht gezeigt, den Experten des Vereins Geak (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ausgearbeitet haben. Gestützt auf die in diesem Bericht vorgeschlagenen Verbesserungsmassnahmen will der Gemeinderat die beiden Gebäude energetisch und haustechnisch sanieren. An der Gemeindeversammlung vom 27. Juni befinden die Stimmbürger über den Kredit über 1,639 Millionen Franken.

Im Zuge der Sanierung sollen die bestehenden Ölheizungen in den beiden Gebäuden durch eine Pelletheizung ersetzt werden. Da es in der «Alten Schule» zu wenig Platz hat, soll die neue Heizung im Gemeindehaus eingebaut und die beiden Gebäude zu einem Wärmeverbund zusammengeschlossen werden. Es bestehe die Möglichkeit, auch die beiden Privat-Liegenschaften am Schwyzergraben 11 und 12 an diesen Verbund anzuschliessen, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft. In der «Alten Schule» soll zudem die veraltete und asbesthaltige Hauptverteilung der Elektroanlage modernisiert werden. «Damit lassen sich bis zu 90 Prozent der Stromkosten einsparen», so der Gemeinderat. Zudem erhalten die Fenster des Schulhauses einen neuen Anstrich.

Beim Gemeindehaus ist geplant, das Dach und die Fassade inklusive Fenster zu sanieren. Da die Betonpflanztröge im Obergeschoss einen wichtigen Beitrag zur Verminderung des Aufheizens der Fassade leisten würden, sollen sie erneuert werden. Auf dem Süddach will der Gemeinderat eine Photovoltaikanlage realisieren. So könne das Warmwasser im Sommer mittels Elektroeinsatz im Wasserwasserspeicher und im Winter über die Heizung erzeugt werden. Im ehemaligen Feuerwehrmagazin wird die bestehende WC-Anlage stillgelegt. «Dies im Hinblick auf eine mögliche Umnutzung des Lokals», schreibt der Gemeinderat in der Botschaft. Die Bauzeit am Gemeindehaus beträgt mehrere Monate, während der die Räume nicht genützt werden können und ein Provisorium gesucht werden muss.

«Bündte» heizt neue Häuser

Ein weiterer Wärmeverbund soll die neuen Mehrfamilienhäuser auf dem ehemaligen Kindergartenareal und das Mehrzweckgebäude Bündte am Kindergartenweg verbinden. Für die Fernleitung beantragt der Gemeinderat einen Kredit über 246'000 Franken.

Der dritte Kredit, über den die Stimmbürger befinden, beträgt 130'000 Franken. Damit will der Gemeinderat den Brunnen im Grundwasserpumpwerk sanieren. Die Stimmbürger befinden zudem über die Kreditabrechnung Neubau Wasserleitung/Sanierung Abwasserleitung Bündtenweg Ost, der um 11'000 Franken unterschritten wurde, und die Jahresrechnung 2018, die mit einem Ertragsüberschuss von 3,35 Millionen Franken abschliesst. Budgetiert waren 211'955 Franken.