An einem Infoforum Ende Februar wurde über den Neubau eines Vierfachkindergartens am Schützenweg und die gleichzeitige Aufhebung des Kindergartens an der Schmittegasse diskutiert – ein Plan, der Zunder enthielt . Damit die Neuüberbauung am Schützenweg mit dem Chindsgi und einem Projekt der Stiftung Töpferhaus gesichert werden kann, braucht es einen Gestaltungsplan. Für diesen ist an der Gmeind vom 22. Juni ein Planungskredit von 47 000 Franken traktandiert

In den Unterlagen für die Sommergmeind heisst es denn auch, dass der Gemeinderat «das Bedürfnis nach einem Vierfachkindergarten (Schulraumplanung) in eine Testplanung einfliessen lassen» habe. Was im Büchlein jedoch nicht steht: Inzwischen ist alles wieder anders. Nach dem damaligen Infoforum, gibt Vizegemeindepräsident Marco Genoni deshalb nun gegenüber der az zu verstehen, habe man, zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Quartier Schmittegasse, nach Lösungen gesucht. Das Resultat, auf das alle Beteiligten stolz seien, sieht nach Genonis Worten wie folgt aus: «An der Novembergmeind wird ein Ausführungskredit für einen Dreifachkindergarten am Schützenweg sowie ein Projektierungskredit für einen Kindergarten an der Schmittegasse beantragt.» Das, so Genoni, werde er an der Gmeind vom 22. Juni ausführlich erläutern.

Auf den aktuellen Planungskredit für die Gestaltungsplanung hat das alles keinen direkten Einfluss. Klar ist aber, dass es an der Schmittegasse weiterhin einen Chindsgi geben soll. Und dass sich mit dem Einlenken des Gemeinderats die Debatte entspannt haben dürfte. (uw)