Mit den «Noteschliifer» aus dem luzernischen Hellbühl und weiteren Guggen aus Zofingen und Ibach (SZ) haben die Speuzer ausserdem gezeigt, dass ihr Umzug auch weit über die Region hinaus bekannt ist. Boni, die Migros und der «(T-)Euro» Traditionsgemäss eröffneten die Speuzer Tambouren den Umzug. Sie nahmen dabei die Abzocker auf die Schippe. Die Zuschauer durften fleissig Boni einsacken, in Form von Schoggi-Geld. «Ali Boni und die 40 Bänker», so ihr Motto.

Fasnachtsumzüge in Würenlingen und Erlinsbach

Fasnachtsumzüge in Würenlingen und Erlinsbach

Für Schmunzler sorgten auch die «Oberreder-Fasnächtler» mit dem Dorfthema Nummer eins: Erlinsbach hat nur noch eine Migros. Das passt einigen nicht: «Lieber em Unterdorf ade Oberwält als em Oberdorf ede Unterwält», fordern sie das Migros-«Kommbäck» - bestens kombiniert mit dem diesjährigen Thema «Unterwält».

«Spitze, einmalig, gigantisch»

Die Speuzer Fasnacht, ein Fest für Jung und Alt: Währenddem der Elternverein mit über 80 Kindern feiernd das Dorf hinunterlief, liessen sich die «G'Oldies», 18 zusammengewürfelte ehemalige Speuzer Schränzer, auf einem Wagen spielend hinunterchauffieren. Die Speuzer Schränzer selbst zeigten sich als Affen hinter Gitter. Und die Schützengesellschaft Obererlinsbach schwelgte mit einem nachgebauten Kohlemeiler in Erinnerungen an das Speuzer Waldfescht.

Das Fasnachtskomitee war überwältigt: «Spitze, einmalig, gigantisch», zog Präsident Roman Andrist ein treffendes Fazit. (sha)