Aarau

Aeschbachhalle6 muss nach Problemen durchstarten – und reagiert auf üble Gerüchte

Der Start der Aeschbachhalle6 verlief nicht so reibungslos, wie sich das die Initianten gewünscht hatten. In den letzten Tagen gab es sogar üble Gerüchte. Ueli ­Biesenkamp, Verwaltungsratspräsident der Aeschbachhalle6 AG, reagierte gestern mit einer Medienmitteilung. «Die Aufbauphase war ressourcenintensiv, und darüber hinaus sind wir in einer sehr kostensensiblen Branche tätig», schreibt Biesenkamp. «Es ist richtig, dass wir einige Rechnungen verzögert beglichen haben. Wir bedauern dies und können versichern, dass alle ausstehenden Forderungen unverzüglich beglichen werden. Wir sind finanziell solide aufgestellt und können unseren ­laufenden Betrieb ­finanzieren.» Das Verhältnis zur Vermieterin Mobimo sei sehr gut.

Ab Dienstag neu ein Gault-Millau-Koch

Biesenkamp schreibt weiter: «Wir blicken auf ein ereignisreiches und grundsätzlich erfolgreiches erstes Halbjahr zurück.» Die Aeschbachhalle6 sei in den ersten knapp acht Monaten Veranstaltungsort von 170 Events gewesen. Bis Ende Jahr seien es über 200. Von Grossanlässen bis zu Hochzeiten. «Wir begrüssten 20000 Event-Gäste», so Biesenkamp. Für 2020 seien bereits 115 Events gebucht und täglich kämen neue Anfragen.

Das zeige, dass sich die Aeschbachhalle6 als Veranstaltungsort in Aarau etabliere, so Biesenkamp. «In diesen ersten Monaten ist aber nicht alles reibungslos abgelaufen. Da und dort müssen wir nun Dinge anpassen und Weichen neu stellen.» Er denke insbesondere an den Gastronomiebereich. Mit einer neuen Crew in der Küche sei bereits ein erster Pflock eingeschlagen worden.

«Ab 3. Dezember unterstützt uns Luis Lara», so Biesenkamp. «Er hat 6 Jahre in Heidelberg in einer Sterneküche mit 16 Gault-Millau-Punkten gearbeitet und führt momentan bei uns in Thun das ‹felisa by daskonzept›. Er ist zuständig für die Angebotsqualität in der À-la-carte- Gastronomie und Bar.»

Für Biesenkamp ist klar: «Wir haben einen Betrieb von 0 auf 100 lanciert – das verlangte auch von unseren Mitarbeitenden viel ab. Es gab einige Wechsel beim Personal, die wir sehr bedauern. Stabilität bei den Mitarbeitenden hat für uns nun oberste Priorität.» 

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Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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