Aarau

Aeschbachhalle wartet auf die Baubewilligung

Ein Blick in «EventSchmiede» der Aeschbachhalle.Dominique Meienberg, zvg

Ein Blick in «EventSchmiede» der Aeschbachhalle.Dominique Meienberg, zvg

Die Eröffnung des Eventlokals für über 80'000 Besucher pro Jahr soll am 4. April erfolgen.

Anfang September wurde der Oehlerpark übergeben. Seither sind viele Mieter ins Aeschbach-Areal eingezogen. Die Investorin, die börsenkotierte Immobiliengesellschaft Mobimo, hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Jahr 100 der 167 Wohnungen vermietet zu haben. Und auch bei den Geschäftsliegenschaften bewegt sich etwas – wenn auch nur ganz sachte. Der allergrösste Teil der Erdgeschosse steht noch leer. Aber immerhin gibt es jetzt bereits einen Kiosk mit grossem Shisha-Angebot. Und den Concept Store «HyggeLiving» für Liebhaber des nordischen Einrichtungs- und Lebensstils.

Weitere sollen folgen: Gegenwärtig liegen die Baugesuche für einen «Haarmonie»-Coiffeursalon (Susanne Koch, aktuell am Rain 25) und für ein Verkaufslokal (Attila Nyiri, Gebenstorf) auf. Der Coiffeur kommt in das Gebäude neben dem GastroSocial-Hochhaus, der Verkaufsladen wird die Kitta zum Nachbarn haben. Der Mieterausbau des Coiffeurs kostet 198 063 Franken, derjenige des Verkaufslokals 260 664 Franken.

Keine Einsprache gegen Halle

Das Baugesuch für den Mieterausbau der Aeschbachhalle lag bis zum 8. Oktober auf (AZ vom 8.). Geplant sind Investitionen von 2,8 Millionen Franken. Etwa für die Eventhalle, die Bar, das Restaurant, diverse Konferenzräume und ein Designmöbel-Geschäft «Coliving.

Einsprachen gab es nicht, aber die Baubewilligung ist noch nicht erteilt. Wie die städtische Medienstelle mitteilt, liegt das Dossier zur abschliessenden Prüfung beim Kanton: «Wir gehen davon aus, dass Anfang 2019 in der Sache entschieden werden kann.»

Verzögert sich deswegen die Eröffnung? Marc Biesenkamp von der Aeschbachhalle-Betreiberin «daskonzept» (Halle 6, Thun), gibt Entwarnung. Der Grundausbau der Mobimo sei in vollem Gange. «Stand heute ist die Eröffnung am 4. April 2019 nicht gefährdet.» Sie hätten für den Mieterausbau alles aufgegleist. «Für das Baugesuch sind sämtliche Unterlagen eingereicht», so Biesenkamp. «Es geht da ja eigentlich nur noch um den Einbau der Küche, Bodenbeläge, die Möblierung und natürlich um die Betriebsbewilligung.»

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