Über 80 000 Personen pro Jahr. Die Aussage, in der Aeschbach-Halle strebe man mehr Besucher an als im Stammhaus, in der «Halle 6» in Thun, deutete die Dimensionen des künftigen Aarauer Eventkomplexes an. So richtig klar sind diese aber erst seit gestern, seit Beginn der Baugesuchauflage für den Mieterausbau. Die neuen Betreiber wollen dafür 2,8 Millionen Franken investieren. Eine Million erhalten sie vom «Club 2020».

Klar war, dass es die grosse Eventhalle gibt. Mit einer Kapazität zwischen 300 und 800 Personen (je nach Bestuhlung). Davor befindet sich das Foyer (50 Sitzplätze) – abgetrennt durch den fixen Rückraum der Eventhallen-Bühne. Im Foyer wird es zudem eine mobile Bühne geben.

Das Foyer (50 Sitzplätze) kann eine Erweiterung der Bar sein, die innen über 48 Sitzplätze und im Aussenbereich über 80 Sitzplätze verfügt. Die Bar wird gemäss Baugesuch an sechs Tagen von 8 bis 24.30 Uhr und an Sonntagen von 10 bis 18 Uhr offen sein. Es gibt ein begrenztes Foodangebot aus der Produktionsküche.

Diese beliefert primär das Restaurant (100 Sitzplätze) mit eurasischen Speisen und den darüberliegenden «Club» (Saal für 50 bis 80 Personen). Daneben befindet sich die Cigar Lounge (20 Personen).

Zweitgrösster Raum der Aeschbach-Halle ist die «EventSchmiede» (laut Baugesuch 160 bis 350 Personen je nach Bestuhlung).

All das heisst, dass sich im Gastro- und Eventbereich gleichzeitig um die 1300 Personen aufhalten können – essend, drinkend, Musik hörend.

Dazu kommen sieben Konferenzräume (6 bis 40 Personen, Gesamtkapazität bei 150 Personen). Und in zwei Räumen 56 Coworking-Plätze. Dazu kommt die Erlebniswelt des Designmöbel-Geschäftes «Coliving».

Das Baugesuch für den Mieterausbau liegt bis zum 8. Oktober auf.