Buchs

A+E Bäckereikälte ist pleite – 20 der 40 Jobs gerettet

Die A+E Bäckereikälte AG in Buchs ist pleite.

Die A+E Bäckereikälte AG in Buchs ist pleite.

Gegen die A+E Bäckereikälte in Buchs ist der Konkurs eröffnet worden. Die Hälfte der Angestellten verliert die Stelle.

In der besten Zeit beschäftigte das 1992 gegründete Unternehmen laut noch existierender Internetseite mehr als 40 Fachspezialisten. Jetzt ist die Firma ein Thema beim Konkursamt Aargau (Oberentfelden).

Das Konkursverfahren gegen die im ehemaligen Buchser Kino beheimatete A+E Holding AG wurde kurz nach der Eröffnung mangels Aktiven eingestellt, dasjenige gegen die A+E Bäckereikälte AG wird weitergeführt. Und für gut 20 Angestellte konnte eine Lösung gefunden werden. In einem Notverkauf hat die Pitec AG in Oberriet SG grosse Teile des Unternehmens übernommen. Ganz ohne Stellenabbau ging es aber nicht: Gemäss vorliegenden Informationen verloren gegen ein Dutzend Personen wegen des Konkurses den Job.

Vor der Eröffnung der Konkursverfahren war versucht worden, das Unternehmen mittels eines Nachlasses zu retten – doch gelang dieser nicht. Der Notverkauf kam am Abend des 1. Februars erst zustande, nachdem eine Frist verstrichen war, in der Gläubiger ein Höherangebot zum vorliegenden Kaufangebot (700'000 Franken) hätten einreichen können. Die Angestellten zitterten seit Dezember ernsthaft um ihre Jobs.

Die Käuferin, die Pitec AG, wurde vor über 70 Jahren gegründet. Sie bezeichnet sich als «grösster Gesamtanbieter von Bäckerei- und Gastrotechnik in der Schweiz». Die A+E war laut Selbstdeklaration «marktführend in Bäckerei-Prozesskälte». Gemäss Referenzliste gehörten zu ihren Kunden so prominente Firmen wie Sprüngli (Zürich), Bachmann (Luzern) oder Reinhard (Bern). (uhg)

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