Gesangstalent
Aargauer «Voice-of-Switzerland»-Kandidat ist draussen

Der Erlinsbacher Valon Muhadri war unter den 12 Kandidaten, die es ins Live-Finale von «The Voice of Switzerland» schafften. Nach der ersten Finalsendung ist Muhadri bereits nicht mehr dabei. Publikum und Coach Stefanie Heinzmann setzten auf andere.

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Valon Muhadri.

Valon Muhadri.

Screenshot SRF

Valon Muhadri wollte mit «Stop and Stare» von One Republic eine Runder weiterkommen. Sie hätten mit ihm an seinen Schwächen wie beispielsweise an seiner Bühnenpräsenz gearbeitet, sagte Coach Stefanie Heinzmann.

Das Ziel war klar: Muhardi sollte sich auf der Bühne so extrovertiert in Szene setzen, wie er es im Proberaum macht. «Du hast so ein grosses Maul, lass das Publikum auch daran teilhaben», meint Heinzmann am Samstagabend.

Doch auf der Bühne war der Erlinsbacher dann wieder ein zu zahmes Lamm. Marc Sway gefiel die warme Stimme, er legte aber auch die Schwachstellen offen. «Wenn man so eine Stimme hat, muss man nicht alle Töne treffen».

Coach Heinzmann vergab die Wildcard an Angie Ott, die einen Song von David Guetta zum Besten gab. Valon Muhardi musste in TV-Voting gegen die dritte Kandidatin von Stefanie Heinzmann, Gabriela Grossenbacher. Heinzmann hatte Grossenbacher 60 Punkte mitgegeben, Muhadri nur 40.

Das TV-Publikum wollte am Verdikt nichts mehr ändern. Es gab Grossenbacher auch mehr Stimmen. Damit wars für Muhadri gelaufen. Er bedankte sich artig bei allen und ging von dannen. (rsn)