Aarau

Aaraus Stadtrat hält an seiner Pensionskasse fest

Die Einwohnerräte feilschten um jeden Franken im Budget 2014

Die Einwohnerräte feilschten um jeden Franken im Budget 2014

Zu Kontroversen kam es im Einwohnerrat bei der Behandlung einer Anfrage zur Pensionskasse der Stadt. Entgegen der Empfehlung der Arbeitsgruppe will der Stadtrat an «seiner» PK festhalten.

An der Einwohnerratssitzung vom Montag entwickelten sich die Diskussionen überraschend kühl trotz heisser Themen. Zündstoff lieferte, noch bevor das Haupttraktandum, der Politikplan, zur Sprache kam, der Entscheid des Stadtrats, den Wechsel der Pensionskasse der Stadt zur Sammelstiftung Gemini nicht zu vollziehen.

Dies, obwohl sich die Arbeitsgruppe mit fünf von sechs Mitgliedern für einen Wechsel ausgesprochen hatte. Die Diskussion brachte nicht wirklich Klärung. Stadtrat Beat Blattner ist überzeugt: «Die Stadt ist die zuverlässigere Partnerin ihrer Mitarbeitenden.»

Finanzierungslücke beträgt 25 Millionen

Der Einwohnerrat nahm den Politikplan zur Kenntnis, der bei aller Ungenauigkeit vorrechnet, dass das verzinsliche Nettovermögen bis 2017 von 117 auf 20 Mio. Franken schrumpft. Die jährliche Finanzierungslücke beträgt rund 25 Mio. Franken. Kritisiert wurde denn auch, dass der Investitionsteil nur eine Wunschliste ohne Priorisierung darstellt.

Man wolle eine einvernehmliche Lösung finden, sagte Marcel Guignard im Zusammenhang mit der Schule für körperbehinderte Kinder ZEKA. Diese fühlt sich bei der Schulraumplanung auf der Parzelle, welche sie mit der Primarschule und der HPS teilt, übergangen. (Kel)

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