Aarau

Aarauer WM-Curlerinnen werden nach ausgezeichneter WM in Aarau geehrt

Gravierte Gläser als Erinnerung: Marlene Albrecht, Sandra Gantenbein, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni (v.l.) werden von Klubpräsident René JeanRichard für ihre starke Saison beschenkt.Annika Bütschi

Gravierte Gläser als Erinnerung: Marlene Albrecht, Sandra Gantenbein, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni (v.l.) werden von Klubpräsident René JeanRichard für ihre starke Saison beschenkt.Annika Bütschi

Der Curling Club Aarau ehrte am Donnerstagabend im Restaurant Schützen seine WM-Curlerinnen mit einem warmherzigen Empfang. Sowohl das Frauenteam um Silvana Tirinzoni als auch die Aarauer Seniorinnen beendeten die Weltmeisterschaften auf dem 5. Platz

Nur knapp verpassten die Schweizermeisterinnen des CC Aarau an der WM in Lettland ihr Ziel, die Halbfinals.

Das Team um Skip Silvana Tirinzoni belegte den 5. Rang, was die Freude und den Stolz des Klubpräsidenten René JeanRichard nicht schmälerte. Die WM-Curlerinnen wurden am Donnerstagabend im Restaurant Schützen in Aarau herzlich empfangen.

Gravierte Gläser zur Erinnerung

«Statt Blumen gibt es etwas Bleibenderes», sagte JeanRichard und überreichte den Spielerinnen je ein «dafür blumig verpacktes«, graviertes Erinnerungsglas.

Auch die Aarauer Seniorinnen um Skip Erika Müller wurden für ihren starken 5. WM-Platz in Kanada geehrt. Die Weltmeisterinnen von 1983 dankten ihrerseits mit einem gerahmten Erinnerungsfoto für das Klubhaus.

Gratulationen richteten auch Christian Koch, Leiter der kantonalen Sektion Sport und Stadtrat Beat Blattner an die WM-Teams. «Aarau ist im Curling kein Fremdwort mehr», sagte Blattner, die Stadt sei stolz auf seine erfolgreichen Sportvereine. Wie JeanRichard hoffe er natürlich, dass die Teams zusammenblieben.

«Wenn ihr uns noch wollt»

Silvana Tirinzoni zeigte sich trotz «der besten Saison in 22 Jahren» enttäuscht über das Abschneiden und der knapp verpassten Olympiaqualifikation. «Wir fühlen uns in Aarau sehr wohl», richtete sie den Dank an den Verein. Sie habe eine grosse Euphorie und Unterstützung gespürt.

«Wir haben noch ein grosses Feuer in uns und möchten weitermachen – also wenn ihr uns noch wollt», schloss sie ihre Ansprache verlegen, mit fast weinerlicher Stimme. Wer kann da noch Nein sagen?

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