Kurz vor der Eröffnung traf das «aarau info»-Team noch die letzten Vorbereitungen: Esther Schmid, Leiterin der Geschäftsstelle, wischte den Eingangsbereich sauber und stellte vor dem Gebäude eine grosse «aarau info»-Fahne auf. Gleichzeitig montierten zwei Techniker an der Eingangstüre ein neues Schild mit den Öffnungszeiten. Dann, Punkt 13.30 Uhr, war alles bereit.

Das neue «aarau info»-Gebäude konnte eröffnet werden. Die ersten Kunden liessen nicht lange auf sich warten. Eine Frau fragte nach Tickets für das Gurtenfestival und ein Tourist nach einer Übersichtskarte der Stadt Aarau. Das Telefon lief kurz nach der Eröffnung schon auf Hochtouren. Als Schmid den Telefonhörer ablegt, sagt sie: «Die EDV-Anlage und die Telefonanlage funktionieren, das ist die Hauptsache.» Diese wurden nach fünfzehn Jahren endlich ersetzt.

Auch der Raum ist jetzt moderner gestaltet. Neu gibt es für die Besucherinnen und Besucher mitten im Raum eine Kunden-Theke mit Bildschirmen und direktem Anschluss an die Ticketzentralen für Veranstaltungen und den öffentlichen Verkehr. «Mit der neuen Einrichtung haben wir eine Begegnungszone bekommen», sagt Esther Schmid. Der Kontakt zwischen Kundschaft und Personal ist besser.

Den Besucherinnen und Besuchern steht nun auch mehr Platz zur Verfügung. Sie können sich freier bewegen und sich während Wartezeiten auch selbst anhand von Prospekten informieren. Zudem wird in den nächsten Tagen eine Lounge mit Sitzplätzen eingerichtet. «Weil mehr Platz für die Kunden zur Verfügung steht, wird es für uns Mitarbeiter etwas enger», sagt Schmid. Das mache aber nichts, schliesslich profitiere die Kundschaft davon.

Kunden entdecken die Altstadt

Das Gebäude an der Metzgergasse 2 gehört der Stadt Aarau. Das sei der Hauptgrund für den Umzug gewesen, sagt Leiterin Esther Schmid: «Wir erhalten einen jährlichen Beitrag von der Stadt, also ist es auch vernünftig, dass wir in ein städtisches Gebäude ziehen.»

Sie erhofft sich, dass der Standort mitten in der Altstadt mehr Kunden anlockt und glaubt, dass der Umzug auch der Altstadt etwas nützt. «Beim alten Standort auf dem Schlossplatz kamen die Kunden vom Graben her zu uns und gingen dann den gleichen Weg zurück.» Nun würden die Kunden durch die Altstadt laufen und hoffentlich auch die umliegenden Läden besuchen.