Ende Jahr geht «Speck»-Wirt Fredy Speck in den Ruhestand. Die Nachfolgerin steht schon in den Startlöchern: Laura Peter, «gossip»-Wirtin, übernimmt das Zepter ab nächstem Frühjahr. Vorher wird das Lokal «sanft umgebaut», hiess es.

Nun liegt das entsprechende Baugesuch im Stadtbüro auf. Allzu sehr lässt sich darin Laura Peter mit ihrer «Eat Drink Man Woman GmbH» noch nicht in die Karten blicken. Zumindest nicht, was das gastronomische Konzept betrifft.

«Neu und doch nicht neu», «gut aber nicht nur bürgerlich», «traditionell aber nicht konservativ», soll das «Spe©k» werden. Von «analoger Küche» ist die Rede, die «durch Respekt und Höflichkeit gegenüber den Gästen, Mitarbeitenden, Tieren und der Welt» funktioniert. Man will den Geist der Familie Speck erhalten, und ein Ort sein, wo man sich «unangestrengt zum freudigen Essen treffen» könne.

«Das Restaurant im Erdgeschoss wird durch die bestehende Metzgerei erweitert, die neue Küche im ersten Obergeschoss durch den aareseitigen, ehemaligen Büroraum vergrössert», heisst es im Baugesuch. Das Säli, ebenfalls im ersten Obergeschoss, werde wie bis anhin genutzt. Es gibt neue WC-Anlagen, jene im Erdgeschoss sind behindertengerecht. Im zweiten Obergeschoss werden Personalräume eingebaut.

An der Fassade wird nichts verändert, lediglich neue Fenster erhält das Restaurant. Zwei blinde Fenster neben dem Haupteingang werden rückgebaut und wieder als normale Fenster genutzt. Die Überdeckung auf der Terrasse muss weichen, das Geländer wird renoviert, das Tuch der Markise ausgewechselt. Die Investitionssumme beläuft sich laut Baugesuch auf 250 000 Franken.