Aarau
Aarauer Stadtrat sieht bezüglich Gartenstadt kein Handlungsbedarf

Das Gespräch mit der Bauherrschaft genügt, wenn es darum geht, die Gartenstadt in Aarau grün und offen zu halten. Das sagte Stadtrat Lukas Pfisterer auf eine Anfrage im Einwohnerrat.

Merken
Drucken
Teilen

Sabine Kuster

Bei strittigen Vorhaben suche man vorläufig das Gespräch mit der Bauherrschaft und es sei in den meisten Fällen von Erfolg gekrönt. Dies sagte Stadtrat Lukas Pfisterer im Einwohnerrat, als er die Anfrage der Einwohnerräte Ulrich Fischer (Pro Aarau) und Peter Jann (GLP) beantwortete. Diese machten sich Sorgen um unpassende Bauten in der Aarauer Gartenstadt im Zelgli- und im Gönhardquartier.

Das Bild zeigt eine Baustelle an der Kyburgerstrasse. Pfisterer relativierte das Ausmass solcher Bautätigkeiten, die «Geschwindigkeit» sei «beschaulich» und die Qualität «genügend».

Im Moment könne man sich rechtlich nur auf Richtlinien abstützen, doch soll sich dies mit der Totalrevision der Bau- und Nutzungsordnung ändern. Neben der Empfehlung der Stadtbildkommission werde in einzelnen Fällen die städtische Umweltfachstelle beigezogen, allerdings stehe der ökologische Aspekt nicht im Vordergrund, einwirken könne die Behörde nur via Baurecht. Als extreme Handhabe bestehe die Möglichkeit einer Bausperre von zwei Jahren, doch sei dieser Fall noch nie eingetreten, sagte Pfisterer.