Aarau
Aarauer Passantin: «Das sieht ja aus wie auf einem Kriegsschauplatz»

Auch am Tag nach der Sprengung des Rockwell-Gebäudes in Aarau gibt es viele Schaulustige, die sich die Überreste des Gebäudes anschauen wollen. Die meisten sind von der grossen Schutthalde fasziniert und machen sofort ein Foto fürs Album.

Adrian Hunziker
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Vor der Sprengung
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Die Sprengung
Sprengung des Rockwell-Gebäudes in Aarau

Vor der Sprengung

Leserreporter

Es liegt auch am Freitagnachmittag noch der Geruch von Bauschutt in der Luft. Die Schutthalde des gesprengten Rockwell-Gebäudes zieht die Passantinnen und Passanten magisch an. Viele bleiben stehen und machen ein Foto fürs Album.

Eine Mutter kommt mit Kind und Partner vorbei. Sie findet die Ruine eindrücklich. «Das sieht ja aus wie auf einem Kriegsschauplatz», sagt sie und ihr Partner nickt zustimmend. Beide sind sie fasziniert von der Masse der Überreste.

«Mir tut es weh, dass Gebäude so zu sehen», sagt ein Mann, der mit seiner Frau per Velo daran vorbeifährt. Seine Frau hatte die Sprengung in der Nacht gehört und schaute sich am Morgen den Beitrag auf Tele M1. «Die Sprengung hat mich schon sehr beeindruckt», so die Fahrradfahrerin.

Imposant ist der Anblick auch für einen anderen Passanten, der früher einmal neben dem Rockwell-Gebäude arbeitete. «Es ist beeindruckend, wie alles in sich hineinfiel und auch die Untergeschosse auffüllte, so dass sich die Schutthalde gar nicht so hoch auftürmt.»

Zwei Senioren schauen sich die Schutthalde ebenfalls an und diskutieren. Sie sahen die Sprengung erst am Morgen im Fernsehen. Doch am Freitagnachmittag gegen drei Uhr tut sich auf der Baustelle nichts. «Am Montag geht's wahrscheinlich richtig los. Der Schutt wird innert kürzester Zeit weg sein», ist einer der Senioren überzeugt.

Auf der Baustelle ist nur ein Mitarbeiter anzutreffen. Es ist Markus Kupferschmid von der Firma GU-Sprengtechnik AG. Er macht Foto-Aufnahmen von den Überresten. «Ich will Rückschlüsse auf die Sprengung ziehen und diese Auswerten für weitere Sprengungen.»

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