Kino
Aarauer Kinos profitierten vom 3D-Boom

191000 Filmfans gingen im vergangenen Jahr in Aarau ins Kino – 43000 Besucher sahen einen 3-D-Film. Grösster Kassenschlager war denn auch der dreidimensionale Blockbuster «Avatar» von James Cameron.

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Kinobetreiber Rolf Portmann in seinem Kinocenter Ideal in Aarau

Kinobetreiber Rolf Portmann in seinem Kinocenter Ideal in Aarau

Chris Iseli

Die sechs Aarauer Kinos, alle inzwischen in der Hand des langjährigen Betreibers Rolf Portmann, sind 2010 mit einem blauen Auge davongekommen.

Während die Besucherzahlen schweizweit mit minus 3,5 Prozent rückläufig waren, konnte das Niveau in «Ideal», «Schloss» und Co. mit minus 0,4 Prozent fast gehalten werden, wie CEO Portmann am Mittwochmorgen an einem Mediengespräch sagte. 191000 Filmfans gingen letztes Jahr in Aarau ins Kino, das waren im Schnitt 531 pro Tag oder 43 pro Vorstellung.

Eingeschlagen haben vor allem die dreidimensionalen Streifen: 43000 Besucher sahen einen 3D-Film. Mit drei 3D-Leinwänden profitierte die Kino Aarau AG von einem weltweiten Boom: Der Marktanteil stieg von 7 auf 19 Prozent. Der grösste Kassenschlager in Aarau war denn auch der dreidimensionale Blockbuster «Avatar».

Mit Digitalprojektoren in allen Sälen, neuen Soundanlagen, grösseren Leinwänden, bequemeren Sesseln und neuen Angeboten wie Senioren-Nachmittagskino inklusive Kaffee und Kuchen oder Vorabendvorstellungen für Familien wolle man «das Beste in unserem Rahmen» herausholen, erklärte Portmann. Der Rahmen, das ist die räumlich eingeschränkte Situation mitten in der Stadt, wo die Aarauer Kinos ein wichtiger Frequenzbringer sind. (trö)