Aarau
Aarauer Fabrik-Palast schenkt sich nach Rekord-Saison neues Logo

Das Figurentheater Fabrik-Palast in der Aarauer Telli startet mit neuem Schwung in die Jubiläumssaison. Zum 15. Geburtstag schenkt sich das Theater ein frisches Erscheinungsbild.

Pascal Meier
Drucken
Teilen
Mit der Zange in die Zukunft: Die Trickfilmanimatorin Tine Beutel, der Theaterleiter Hansueli Trüb und Vereinspräsident Matthias Dieterle (von links).

Mit der Zange in die Zukunft: Die Trickfilmanimatorin Tine Beutel, der Theaterleiter Hansueli Trüb und Vereinspräsident Matthias Dieterle (von links).

Pascal Meier

Das «Fabrik-Palast»-Team darf auf die erfolgreichste Saison seit der Gründung des Figurentheaters vor 15 Jahren zurückblicken: 2300 Besucher setzten sich in eine der rund 50 Vorstellungen im kleinen Theaterlokal beim KiFF. In den Jahren zuvor waren es etwa 1500.

Diesen Schwung wollen die Theater-macher jetzt nutzen und den «FabrikPalast» weiterentwickeln. Dazu wurde das Erscheinungsbild komplett überarbeitet. Neu wirbt das Theater mit einer türkisfarbenen, keck anmutenden Zange, die mit ihren bestrumpften Beinen an eine Schauspiel-Diva erinnert. «Im Oktober wird sie in der Stadt anzutreffen sein, wo wir mit Aktionen auf unser Theater sowie das dreiwöchige Jubiläumsfestival im November aufmerksam machen», sagt Theaterleiter Hansueli Trüb.

Gestaltet wurde die Zange von der Grafikerin Anna Meyer zu einem Freundschaftspreis. Zudem wurden alle Werbemittel und die Website überarbeitet. Auf den Start der neuen Spielsaison im Herbst wird auch der Eingang zum Theater dem Design angepasst.

Das Facelifting ist für das «Fabrik-Palast»-Team auch ein weiterer Schritt zur Professionalisierung. Eine eigene Geschäftsstelle ist weiterhin nicht finanzierbar; Trüb und sein Team arbeiten ehrenamtlich. Nachdem der Einwohnerrat Ende 2013 den Antrag für zusätzliche 18 000 Franken für eine Geschäftsstelle abgelehnt hatte, ist das Theater im Frühjahr ein zweites Mal an die Stadt gelangt. «Aufgrund der Rekordzahlen der vergangenen Saison hoffen wir auf einen positiven Entscheid», so Trüb.

Aktuelle Nachrichten