Confiserie
Aarauer Export-Erfolg: Berliner sind heiss auf Brändli-Bomben

Die Brändli-Bomben der Confiserie Brändli gibt es seit einem Jahr im bekannten Berliner Kaufhaus KaDeWe. Sie sind so beliebt, dass die Aarauer nun eine eigene Verkaufsfläche betreiben.

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Philippe Brändli bei einem Besuch am Counter im KaDeWe in Berlin.

Philippe Brändli bei einem Besuch am Counter im KaDeWe in Berlin.

zvg

Dieser Erfolg ist zuckersüss. Und er schmeckt in Zeiten, in denen immer wieder traditionelles einheimisches Schaffen der Globalisierung zum Opfer fällt, besonders gut. Die Bewohner der deutschen Hauptstadt sind so richtig auf den Geschmack der Brändli-Bomben gekommen. In der grossen Feinkost-Abteilung des Premium-Warenhauses KaDeWe (Kaufhaus des Westens) hat die 1893 gegründete Schweizer Confiserie neuerdings so etwas wie eine Mini-Filiale.

Philippe Brändli ist Mitglied der Geschäftsleitung und Vertreter der 5. Generation bei der Confiserie Brändli. Er war eben in Deutschland: «Unsere Brändli-Bomben sind bereits seit einem Jahr im KaDeWe erhältlich. Sie sind so beliebt, dass wir vor einem Monat einen eigenen Counter mit unseren Klassikern eröffnen konnten. Es ist schön, dass Berlin damit auch ein Stück Aarauer Tradition beheimatet.»

Die Brändli-Bombe wurde 1924 anlässlich des Eidgenössichen Schützenfestes in Aarau erfunden. Sie besteht aus einem dunklen Ganache-Herz, das in speziellen Marzipan eingearbeitet und mit einer Mandelsplitter-Couverture umhüllt ist. Am Brändli-Counter im KaDeWe werden die «Bomben» hell, dunkel und weiss sowie ein Teilsortiment der Aarauer Pralinés und der Grappa-Würfel verkauft.

Mark Brändli, Mitglied der Geschäftsleitung und Vertreter der 4. Generation bei der Confiserie Brändli, sagt zur Expansion: «Dies ist ein wichtiger Schritt für uns. Es war nicht einfach, beim KaDeWe reinzukommen. Eine Verkaufsstelle in Berlin ist auch eine Herausforderung, vor allem aus logistischer Sicht. Wir nehmen diese jedoch gerne an und freuen uns über eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem KaDeWe.» (uhg)

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