Parkingpay

Aarauer bezahlt Parkplatz mit Twint – und kassiert trotzdem eine Busse

Christian Ambühl, Kommandant der Stadtpolizei Grenchen, demonstriert das Bezahlen der Parkgebühr per Twint. (Archiv)

Christian Ambühl, Kommandant der Stadtpolizei Grenchen, demonstriert das Bezahlen der Parkgebühr per Twint. (Archiv)

Das Bezahlen mit Twint ist praktisch, besonders wenn man kein Münz dabei hat und eine Parkuhr füttern muss. Ein Aarauer hatte deshalb aber Ärger mit der Polizei.

Hans Fischer (35) parkierte diese Woche in der Aarauer Kasernenstrasse und bezahlte die Parkuhr über eine App auf seinem Handy. Dank dem Anbieter «Parkingpay» ist es nämlich möglich, die Gebühr für den Parkplatz via Twint, also elektronisch zu übermitteln. Besonders praktisch, wenn man kein Münz zur Hand hat. 

Wie «Blick» berichtet, erlebte der Aarauer aber eine böse Überraschung, als er zurückkehrte. Unter dem Scheibenwischer klebte eine Busse. «Vor Ablauf der Parkzeit um 17.24 Uhr», versichert er gegenüber der Boulevardzeitung.

«Parkingpay» rät Fischer, die Busse bei der Stadtpolizei Aarau zu beanstanden. Es handle sich offenbar nicht um einen Einzelfall, es komme hin und wieder zu solchen Situationen. «Parkingpay» räumt gegenüber «Blick» ein, dies sei für die Betroffenen «extrem frustrierend».

Für Fischer nahm der Fall ein gutes Ende. Die Stadtpolizei geht davon aus, dass die Busse fälschlicherweise ausgestellt wurde.

In rund 150 Gemeinden und Städten ist es bereits möglich, die Parkgebühren mittels «ParkingPay» zu bezahlen. (kob)

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