Dem seit Freitag aufliegenden Baugesuch sei zu entnehmen, dass man weiterhin von einer Strassenbreite von 8 Metern ausgehe: «Somit sind in diesem Bereich keine beidseitigen Radstreifen möglich.» Im Mitwirkungsverfahren hätten Pro Velo Aarau und die SP die Verbreiterung der viel befahrenen Strasse um einen halben Meter gefordert, dies wurde abgelehnt.

«Eine andere Aufteilung des oberirdischen Raums zwischen Gebäude und Wand zu den SBB-Perrons wäre immer noch möglich, ohne dass das Projekt grundsätzlich abgeändert werden müsste», schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Das werde aber durch kantonale Vorgaben verhindert: «Da die Strasse dem Kanton abgetreten werden soll und dieser keine Bauten unter der Strasse duldet, ist die Breite der vorgesehenen Tiefgarage für die neue Strassenbreite massgebend.»

Zudem habe die Stadt Bedenken, die Bahnhofvorfahrt zu verschmälern: «Sie misst einer normgerechten Vorfahrt eine grössere Bedeutung zu als einem normgerechten Strassenquerschnitt mit beidseitigen Radstreifen.» (NRO)