Aarau
Messerstecherei an der Aarauer Chilbi? Stadtpolizei nimmt verdächtigen Iraker (18) fest

Das Opfer des mutmasslichen Messerangriffs wurde ins Spital eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Beim Tatort soll es sich um die Chilbi im Schachen handeln.

Nadja Rohner
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Ein Polizist der Stadtpolizei Aarau patrouilliert in der Rathausgasse (Themenbild).

Ein Polizist der Stadtpolizei Aarau patrouilliert in der Rathausgasse (Themenbild).

Sandra Ardizzone

In Aarau ist es in der Nacht auf Sonntag zu einem gewaltsamen Zwischenfall gekommen. Er soll sich am Rande der Chilbi im Schachen ereignet haben, heisst es in den sozialen Medien. Wie die Kantonspolizei auf Anfrage bestätigt, meldete die Hirslanden-Klinik um 0.30 Uhr am Sonntagmorgen die Einweisung eines Patienten mit einer mutmasslichen Messerverletzung. «Die Kantonspolizei Aargau traf im Spital einen 18-jährigen Schweizer aus dem Baselbiet an», so Kapo-Sprecher Bernhard Graser.

Der junge Mann habe sich nicht in akuter Lebensgefahr befunden. «Im Zuge der eingeleiteten Fahndung sichtete die Stadtpolizei Aarau wenig später am Bahnhof Aarau einen Mann, auf den das gemeldete Signalement zutraf. Nach kurzer Flucht konnten ihn die Polizisten in Handschellen legen. Die Kantonspolizei Aargau nahm den 18-jährigen Iraker mit Wohnsitz im Bezirk Aarau unter dringendem Tatverdacht fest.»

Die Umstände der Tat und der genaue Tatort seien noch unklar, die Kantonspolizei habe ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft ihrerseits hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

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