Aarau
Jugendfestival «Variaktion» hat sich in vier Jahren Pause zur grossen Kiste gemausert

Vom 17. bis 19. Juni findet am Aarauer Aareufer das Jugendfestival «Variaktion» statt. Was 2018 als eintägiger Anlass daherkam, kommt nun in der zweiten Auflage als Dreitages-Event wieder.

Katja Schlegel
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Schweizer Soul-Sängerin Naomi Lareine tritt in Aarau auf.

Schweizer Soul-Sängerin Naomi Lareine tritt in Aarau auf.

zvg

Wie gut, dass jetzt wieder gefeiert werden kann. Wer weiss, wie das sonst herausgekommen wäre. Noch grösser? Alessandro Fierz lacht, «wer weiss». Aber genau so wars: Um das Organisationskomitee nach den ganzen – wegen Corona – für die Katz’ geleisteten Vorbereitungsarbeiten für einen erneuten Kraftakt zu motivieren, plante man immer noch grösser.

Was jetzt kommt, nach vier Jahren Pause, ist eine richtig grosse Kiste: «Variaktion» wird zum dreitägigen und kostenlosen Jugendfestival vom 17. bis 19. Juni, direkt am Aareufer, auf der Pontonierwiese. Mit zwei Bühnen und Acts wie «Naomi Lareine», «Cachita» und «Sensu»; Namen, die unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktuell ganz gross gehandelt werden. Das OK rechnet mit rund 500 Besucherinnen und Besuchern pro Tag. Kein Vergleich mit der ersten, eintägigen Ausgabe von 2018.

Geplant sind zwei Bühnen

«Das Festival steht für die ganze bunte Vielfalt der regionalen Jugendkultur», sagt Festivalpräsident Alessandro Fierz, Jugendarbeiter in Suhr, Buchs und Gränichen. Das OK setzt sich zusammen aus Jugendarbeit Region Aarau, dem Kulturverein Klamauk und dem Jugendkulturhaus Flösserplatz. Der Festivalverein arbeitet mit den Partnerorganisationen Jamarama, Kulturdünger, Pfadi St.Georg und Stadtbibliothek zusammen. Am Family Day wird das Festival ausserdem von der Pfarrei Peter und Paul und der Reformierten Kirche Aarau unterstützt.

Alessandro Fierz von der Jugendarbeit Suhr, Buchs, Gränichen.

Alessandro Fierz von der Jugendarbeit Suhr, Buchs, Gränichen.

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Wie das Festivalgelände im Juni aussehen wird, ist noch nicht fix. Sicher ist, dass es nebst der Haupt- auch eine Nebenbühne geben wird, «selbst gebaut», wie Fierz sagt. «Hier sollen Workshops stattfinden und junge Musikerinnen und Musiker zum Jammen zusammenkommen.» Geplant sind weiter verschiedene Food- und Nonfood-Stände, Ideen gibt es viele. So auch für den Sonntag, den Familientag: Geplant sind unter anderem Zauber- und Tanzshows, eine Outdoor-Kinderdisco, eine Knipsbox.

Für den Endspurt und das Festival selbst sucht das OK noch freiwillige Helfer. Fierz: «Wer Ideen für das Festival hat, wer gerne etwas beisteuern oder einfach mit anpacken möchte, kann sich gerne bei uns melden.»

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