Aarau
Aarau: Ein Sportchef soll es künftig richten

Der Stadtrat hat ein Sportkonzept vorgelegt. Dieses Planungsinstrument dient der Entwicklung der Sportanlagen, die sich nicht nur auf feste Bauten beschränken, sondern auch Bewegungsräume in der Natur und in den Quartieren einschliesst.

Hubert keller
Drucken
Teilen
Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to

Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to Wo steht Aarau in Sachen Sport? Das Sportkonzept gibt Antwort und sagt, wohin der Weg führen soll. to

Vor vier Jahren hat sich die Sportkommission daran gemacht, ein Sportkonzept zu erarbeiten. Nun liegt es vor, vom Stadtrat Ende 2010 bewilligt. Als Ausfluss der umfassenden Analysen und Bedürfnisabklärungen beantragt der Stadtrat dem Einwohnerrat, eine Fachstelle Sport zu schaffen. Die mit einem Pensum von 100 Prozent ausgerüstete Stelle soll das Sportkonzept umsetzen.

Bisher beschäftigte die Stadt mit Roland Keller einen Sportkoordinator. Das Bundesamt für Sport hatte zusammen mit den Kantonen diese Funktion als Drehscheibe für die Bewegungs- und Sportförderung in den Gemeinden geschaffen. In Aarau war der Sportkoordinator gleichsam Durchlauferhitzer mit dem Ziel, eine eigentliche Sportfachstelle zu etablieren.

Eine solide Basis

Doch vorher brauchte es das Fundament in Form des Sportkonzepts, das die sportpolitischen Leitlinien definiert. Dieses liegt nun vor, darin integriert das Gemeindesportanlagenkonzept Gesak. Dieses Planungsinstrument dient der Entwicklung der Sportanlagen, die sich nicht nur auf feste Bauten beschränken, sondern auch Bewegungsräume in der Natur und in den Quartieren einschliesst. Das Gesak bildet die Grundlage für Erneuerungen, Erweiterungen, Neubauten, Umnutzungen der Sportanlagen in einem kontinuierlichen Prozess.

Vizeammann Carlo Mettauer, Sportkoordinator Roland Keller, Andreas Jauch, Leiter Hochbau, und Daniel Müller, Leiter Liegenschaften, haben gestern die Medien informiert.

Analyse, Bedarf, Ziele

Das Sportkonzept setzt sich aus drei Teilen zusammen, aus den Teilen Grundlagen und Analyse, Umsetzung und Massnahmen sowie den Objektblättern. Aus der Analyse werden Handlungsbedarf und Ziele abgeleitet, sei es bezüglich Organisation oder Infrastruktur.

Das Sportkonzept definiert die sportpolitischen Grundsätze, die Anspruchsgruppen und die Grundsätze der Sportförderung. Diese sind klar, transparent und akzeptiert, so zumindest die ersten Erfahrungen. Die Stadt, dies nur nebenbei, unterstützt Vereine, Genossenschaften, Stiftungen im Bereich Sport mit jährlich 900000 Franken, dazu kommen Beiträge und Darlehen sowie Projektbeiträge. Endlich wird die administrative Kontrolle der Nutzung der Sportanlagen geschaffen; sie bestand bislang nicht. Nur so ist eine systematische Sportentwicklungs- und Sportanlagenplanung möglich.

Das Gesak bezeichnet Handlungsschwerpunkte. So genügen die heutigen Hallenflächen für den Vereins- und Wettkampfsport nicht mehr. Es dränge sich der Bau einer neuen Dreifachturnhalle auf, sagte Mettauer. Erste grobe Kostenschätzung: 10,5 Mio. Franken. Kommentar rechts