Das Parlament entschied sich für die Beibehaltung des bisherigen Steuerfusses von 94 Prozent, obwohl die Finanzlage für die Kantonshauptstadt nicht mehr so komfortabel aussieht wie noch vor Jahren. Grund dafür sind primär die Erträge der Aktiensteuern, die um gut drei Millionen Franken eingebrochen sind.

Keine Gnade fand die vom Stadtrat vorgeschlagene Erhöhung der Lohnsumme für das städtische Personal. Auf Antrag der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission kürzte der Rat diese Position von 2 auf 1,5 Prozent. Das letzte Wort wird das Volk am 28. November an der Urne haben. (hr)