Küttigen
40-Tonnen Sattelschlepper rollt rückwärts und bleibt auf Benkerjoch stecken

Das Navigationsgerät leitete einen ortsunkundigen Sattelschlepperfahrer auf das Benkerjoch. Wegen der starken Steigung blieb er plötzlich stehen und begann dann rückwärts zu rollen. Die aufwendige Bergung dauerte mehrere Stunden.

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Der schwere Sattelschlepper wurde durch das Navigationsgerät zum Benkerjoch geführt und blieb auf der steilen Strasse stecken.

Der schwere Sattelschlepper wurde durch das Navigationsgerät zum Benkerjoch geführt und blieb auf der steilen Strasse stecken.

Kapo AG

Kuriose Szene am Montagnachmittag auf der steilen Strasse zum Benkerjoch: Ein 46-jähriger französischer Chauffeur wollte mit seinem Sattelschlepper von Aarau nach Niedergösgen fahren und wurde dabei von seinem Navigationsgerät über das Benkerjoch geleitet.

Auf der steilen Rampe wurde das 40-Tonnen-Sattelmotorfahrzeug immer langsamer und kroch schliesslich im Schrittempo bergwärts. Bei einem Schaltvorgang blieb der Sattelschlepper schliesslich stehen und rollte dann sogar rückwärts über die Fahrbahn hinaus, wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei heisst.

Der Chauffeur konnte gerade noch verhindern, dass der mit 30 Tonnen Maisstärke beladene Auflieger die Böschung hinab rutschte.

Bergung erschwert sich zusätzlich

Die Kantonspolizei musste ein Abschleppunternehmen aufbieten, welches mit einem schweren Bergungsfahrzeug auftauchte. Die komplizierte Bergung verzögerte sich durch den Bruch der Antriebswelle beim Sattelschlepper.

Erst nach mehreren Stunden gelang es, das Fahrzeug über das Benkejoch nach Frick zu schleppen. Dort nahmen Fachleute der Kantonspolizei den Sattelschlepper genauer unter die Luppe. Die Strasse blieb bis kurz nach neun Uhr abends gesperrt, der Verkehr wurde über die Staffelegg umgeleitet.

Die Kantonspolizei verzeigte den Chauffeur an die Staatsanwaltschaft.