Anyuta war in der Nacht auf 27. Dezember 2008 mit hohem Fieber in die Notfallstation der Kinderklinik des Kantonsspitals Aarau eingeliefert worden. Dort diagnostizierte der Dienst habende Arzt eine Erkältung und verabreichte dem Kind ein fiebersenkendes Mittel.

Die Familie wurde anschliessend wieder nach Hause entlassen. Dort starb das Mädchen an einer Blutvergiftung - nicht einmal 24 Stunden nach der Behandlung.

Kein Kunstfehler

Die Ärzte wurden angeprangert, Schuld am Tod der Viereinhalbjährigen zu sein. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren. Dieses wurde nun aber eingestellt.

Es läge kein Kunstfehler vor, begründete die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft gegenüber Radio32. Man könne den Ärzten nichts vorwerfen.

Die Familie hat den Entscheid der Staatsanwaltschaft akzeptiert. (ldu)