Am Samstagabend flog ein Polizei-Helikopter eine halbe Stunde lang in Aarau zwischen Kettenbrücke und Bibersteinerbrücke sehr tief über die Aare.

Grund dafür: Die Polizei suchte nach einem vermissten Schwimmer. Die Suche verlief aber erfolglos. Der Mann, ein 31-jähriger Inder aus dem Kanton Bern, konnte jedoch nicht gefunden werden. «Der vermisste Schwimmer dürfte ertrunken sein», so Kapo-Mediensprecher Roland Pfister auf Anfrage.

Der tragische Badeunfall ereignete sich kurz nach 18 Uhr. Der Inder hielt sich mit zwei anderen Männern auf der Zurlindeninsel auf. Bei einem Bad in der Aare, geriet der 31-Jährige in Schwierigkeiten. «Als er zunehmend seine Kräfte verlor, wurde rasch der Polizeinotruf 117 alarmiert», schreibt die Kantonspolizei Aargau in einem Communiqué.

Schwimmer nach Badeunfall in der Aare vermisst

Schwimmer nach Badeunfall in der Aare vermisst

Ein junger Mann, der in der Nähe aufhielt, sprang noch ins Wasser, um zu versuchen, den Schwimmer zu retten. Das gelang ihm jedoch nicht.

Einer der Begleiter des Inders, welcher sich auch im Fluss befand, konnte sich am Ufer an einem Strauch festhalten und ans sichere Ufer gelangen.

Durch Care-Team betreut

Einsatzkräfte von Kantons- und Stadtpolizei rückten nach dem Alarmeingang um 18.15 Uhr aus und leiteten eine Suchaktion ein. Zudem wurde ein Feuerwehr-Boot der Feuerwehr Aarau eingesetzt.

Die Kantonspolizei zog einen Polizeihelikopter der Kantonspolizei Zürich bei, um die Suche aus der Luft zu unterstützen.

Die beiden Begleiter wurden durch Fachleute eines Care-Teams betreut und polizeilich befragt. Die Suche nach dem vermissten 31-jährigen wurde um 20.30 Uhr eingestellt. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass er ertrunken ist. (ldu)