az Leserwandern
266 Leserwanderer stürmen das AZ Mediencenter

Rund 260 Wanderinnen und Wanderer absolvierten am Donnertag die 23. und damit vorletzte Etappe des az Leserwanderns von Rupperswil nach Aarau. Das ist ein neuer Rekord. Beim AZ Mediencenter wartete auf die Leserwanderer ein Apéro.

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Eigenlob stinkt. Deshalb würden wir nie behaupten, dass es irgendeinen Zusammenhang gibt zwischen der Rekordzahl von 266 Wanderern und 12 Hunden und dem Durstlöscher-Zwischenhalt beim AZ Mediencenter in der Telli Aarau.

Die az-Leserwanderer kamen am Donnerstag nicht nur bei der az auf ihre Kosten beziehungsweise zu einem guten Aargauer Bicker-Wein und einem neugierigen Blick in den Newsroom, wo ein Dreikäsehoch von Auslandredaktor Christian Nünlist wissen wollte, wer der nächste amerikanische Präsident wird.

Sie kamen nach Rupperswil, um die für viel Geld herrlich gestaltete Auenlandschaft bis Aarau erstmals zu sehen, wie zum Beispiel az-Verleger Peter Wanner mit seinem Appenzeller Sennenhund Adonis.
Sie kamen aus dem Elfenbeinturm der hohen Politik, um mit dem Volk zu reden, wie Regierungsrat Urs Hofmann, der einer Gewerkschafterin erklärte, wie teuer es heute selbst für eine gut verdienende Mittelstandsfamilie ist, wenn alle Kinder studieren. Ein Student könne da schnell mal das Familien-Budget mit 1600 Franken pro Monat belasten.

az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Die 260 Wanderer bei der Ankunft beim Mediencenter in der Telli in Aarau.
22 Bilder
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Ankunft beim Mediencenter.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Unter den Wanderern ist auch Regierungsrat Urs Hofmann (rechts).
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Apéro auf der Terrasse.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Apéro auf der Terrasse.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Apéro auf der Terrasse.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter az-Verleger Peter Wanner im Gespräch.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Thomas Röthlin, Leiter der az-Regionalredaktion Aargau West, bewirtet die durstige Wandererschar.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Werner De Schepper, stv. Chefredaktor der az, ist der Mann der kühlen Getränke.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Grossratspräsidentin Kathrin Scholl Debrunner im Gespräch mit einem az-Wanderer.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter In bester Laune: Werner de Schepper und Peter Wanner
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Wanderer besichtigen die Redaktion der az.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter An der Multimedia-Video-Wand werden nebst TV-Sendern auch die Zeitungsseiten vom kommenden Tag dargestellt.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Die aktuelle Online-Seite der az.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Regierungsrat Urs Hofmann und az-Fotograf Emanuel Freudiger (links).
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Blick über die Schulter von Fotografin Annika Bütschi.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Grosses Interesse an den gesammelten Werken der az-Fotografen.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Blick über die Schulter von Leserbriefe-Redaktor Heinz Härdi.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Philipp Mäder, stv. Chefredaktor der az, diskutiert mit az-Leserwanderern.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Blick über die Schulter von Theo Eckert, dem Chefredaktor der «Solothurner Zeitung», der heute als Blattmacher für die überregionalen Seiten der az von morgen verantwortlich ist.
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Gute Laune: az-Aargau-Redaktor Hans Lüthi (rechts).
az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Junge Augen blicken in die weite Welt: Zwischenhalt bei az-Auslandredaktor Christian Nünlist.

az-Wanderer besuchen az-Mediencenter Die 260 Wanderer bei der Ankunft beim Mediencenter in der Telli in Aarau.

Pascal Meier

Sie kamen, um Natur zu tanken und die alte Heimat zu sehen, wie die höchste Aargauerin Kathrin Scholl, die barfüssig in ihren Sandalen an Biberstein vorbeiwanderte und sagte: «Dort bin ich aufgewachsen. Damals prägte noch keine riesige Terrassensiedlung den Blick aufs Dorf. Damals war alles viel kleiner und jeder kannte jeden. Und weil ich in der Schule das einzige Mädchen mit schwarzen Haaren war, wusste man immer, wenn ich bei Streichen dabei war.»

Ganz viele kamen, um einen Einblick zu bekommen in die sagenhafte Welt der Meyerschen Stollen tief unter der Aarauer Erde. Ein Meisterwerk der Fabrikantenfamilie Meyer, die nicht nur vor 201 Jahren als Erste auf die Jungfrau stiegen und vor 200 Jahren auch als Erste aufs Finsteraarhorn, sondern auch gern tief bohrten, um mit einem schliesslich 1600 Meter langen Stollensystem frisches Wasser für das Färben der Seidenbänder zu generieren.Noch nie wollten so viele Menschen auf einmal am Bahnhof Aarau die Stollen sehen. Experte Marc Griesshammer musste gar zwei zusätzliche Führerinnen aufbieten, um dem Ansturm gerecht zu werden. Danke, Aarau!