Raser

20-jähriger Freiämter rast mit 111 km/h durch den Innerortsbereich von Aarau

Das Messgerät erfasste einen Seat Ibiza mit 111 km/h. (Symbolbild)

Das Messgerät erfasste einen Seat Ibiza mit 111 km/h. (Symbolbild)

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle wurde am Dienstag Nachmittag im Innerortsbereich von Aarau ein Neulenker mit 111 km/h gemessen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Die Stadtpolizei Aarau führte am Dienstagnachmittag auf der Industriestrasse in Aarau eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Innerortsstrecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Kurz nach 16 Uhr erfasste das Messgerät einen Seat Ibiza mit 111 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich daraus eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 55 km/h.

Der Polizist, der das Radargerät bediente, verbreitete das ausserordentlich hohe Messergebnis sogleich über Funk. Eine Patrouille der Regionalpolizei Wohlen stoppte den Seat dann wenig später in Villmergen. Am Steuer sass ein 20- jähriger Schweizer aus dem Freiamt.

Mit über 150 km/h durch Fischbach-Göslikon

Die Kantonspolizei Aargau übernahm den Fall und schaltete die Staatsanwaltschaft ein. Weil der 20-Jährige mit der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung den sogenannten «Rasertatbestand» erfüllte, eröffnete die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei nahm dem Neulenker den Führerausweis auf Probe zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab. Das Auto wurde polizeilich sichergestellt.

Den unrühmlichen Tempo-Rekord in einem Aargauer Innerortsbereich hält ein Brasilianer, der 2004 auf der Flucht vor der Polizei mit weit über 150 km/h durch Fischbach-Göslikon raste. Er wurde zu 10 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 65 Tagen Untersuchungshaft und einer Busse von 100 Franken verurteilt. Die Haftstrafe wurde zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben.

Polizeibilder vom Juli

Meistgesehen

Artboard 1