Die Zürcher Swisspower Renewables AG, an der die IBAarau mit 20 Prozent beteiligt ist, hat einem spanischen Energiekonzern ein Windpark-Folio mit 18 deutschen Windparks abgekauft.

Die insgesamt 85 Windturbinen stehen in den Bundesländern Brandenburg und Niedersachsen und produzieren rund 280 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht der Versorgung von rund 56000 Haushaltungen.

Primärenergieverbrauch senken

Die Beteiligung unterstütze die Energiestrategie 2050 des Bundesrates, schreibt die IBAarau in einer Mitteilung.

Ausserdem helfe das, die Ziele des Energierichtplanes der Stadt Aarau zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft sowie die Ziele des ESAK-Gegenvorschlages zu erreichen.

Der Gegenvorschlag sieht als ersten Meilenstein vor, den Primärenergieverbrauch (Watt pro Kopf) der Bevölkerung bis im Jahr 2020 zu senken:

Der Verbrauch soll dann bei 85 Prozent des Wertes aus dem Jahr 2010 liegen.

Weiter soll der Anteil nicht erneuerbarer Energie auf 80 Prozent und die Treibhausgasemissionen auf 75 Prozent gesenkt werden. Dies sind Zwischenziele auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

310 Millionen Kilowattstunden

Die jetzt gekauften Windkraftanlagen wurden zwischen 2002 und 2009 gebaut und sind im Durchschnitt seit rund sieben Jahren in Betrieb.

Zusammen mit dem 2012 akquirierten Windpark in Bayern wird die Swisspower Renewables AG nun über rund 310 Millionen Kilowattstunden Stromproduktion aus Windanlagen in Deutschland verfügen. Nebst der IBA sind weitere zehn Stadtwerke beteiligt. (ksc)