Anfang April hat der Stadtrat die "Teilrevision Nutzungsplanung Stadion" zu Handen der öffentlichen Auflage verabschiedet, sie findet vom 27. April bis 28. Mai statt. Was darin steht, erfahren Interessierte heute Mittwochabend an einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Gasthof zum Schützen (19 Uhr).

Die Haltung des Stadtrates bekräftigt ein Artikel, den die "Neue Zürcher Zeitung" heute dem Stadionprojekt gewidmet hat – oder viel eher: den Hochhäusern, die den Stadionbau gemäss Bauherrin HRS erst möglich machen. "Kaum öffentlich diskutiert wird bis jetzt die Frage, welches zusätzliche Wachstumspotenzial der neue bauliche Akzent an dieser gut erschlossenen Lage freisetzen würde", schreibt der Autor des Artikels. Die HRS, deren Vorhaben auf einer Nachfrageanalyse von Wüest Partner basiere, halte sich bezüglich der geplanten Innengestaltung der Wohnhochhäuser bedeckt. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker rechne aber mit 600 eher kleinen Wohnungen - und rund 1200 Bewohnern. Es ist das erste Mal, dass sich jemand offiziell dazu äussert.

Hilfiker weist im "NZZ"-Artikel auch daraufhin, dass die Pläne im Torfeld Süd im Zusammenhang mit zwei anderen zentralen Entwicklungsprojekten zu sehen seien: Dem Kasernenareal und dem Torfeld Nord, wo mittelfristig eine bauliche Verdichtung für Gewerbe und Wohnen ermöglicht werden soll. "Mehr Stadt werden" laute das Motto des städtischen Leitbilds, so Hilfiker gegenüber der "NZZ". Dieser Ambition würden die neuen Bauten gerecht.