Der Grund für das gute Ergebnis, so heisst es aus der Gemeindekanzlei, liege unter anderem bei einem höheren Steuerertrag. Konkret bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen (Steuerfuss: 98 Prozent) sowie bei den Sondersteuern. Auch konnten bei den Rückerstattungen der Sozialhilfe und der Alimente wieder Gelder eingenommen werden.

Auf der Seite der Ausgaben fallen vor allem tiefere Aufwendungen für die Schulgelder der Bezirksschule Aarau ins Gewicht. «Insgesamt haben aber zahlreiche Minderaufwendungen und Mehrerträge zum deutlich besseren Ergebnis beigetragen», so die Gemeinde. Die langfristigen Schulden per Ende 2017 betragen 12,5 Mio. Franken (analog Vorjahr). Die Nettoinvestitionen – ohne Eigenwirtschaftsbetriebe – beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 574'000 Franken.

Das Geld floss unter anderem in Liegenschaften (Gemeindehaus, «Alte Trotte»), die Tagesbetreuung (Gewährung eines Darlehens), den Sportbereich und den Strassenbereich. Die Investitionen konnten ohne die Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden.
Die Wasserversorgung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 212'000 Franken ab, also leicht unter dem Budget.

Die Abwasserbeseitigung weist einen kleinen Aufwandüberschuss von knapp 800 Franken auf, budgetiert gewesen war ein Minus von rund 30'000 Franken. Zurückzuführen ist das bessere Ergebnis laut Gemeinde auf höhere Zins- und Gebührenerträge. Aufwandseitig fallen die Unterhaltskosten für das Leitungsnetz höher aus. (NRO)