Der Autofahrer, einer von irgendwo in der Kolonne hinten, hat genug. Er schert aus und fräst in einem Affenzahn auf die Einspurstrecke für das Parking des Möbelhauses Pfister in Suhr. Ein gutes Dutzend Autos folgt ihm. Momoll, denkt sich die Wartende, das Geschäft läuft gut für einen Dienstagmorgen. Und man wartet, schiebt sich Autolänge um Autolänge vorwärts Richtung Kreisel. Und da, zwischen den anderen Wartenden hindurch, sieht man auch, wo es klemmt: Die pressanten Autofahrer sind keine Pfister-Kunden, sondern Mistkerle. Sie umfahren einfach die Kolonne vor dem Kreisel via Parkplatz, und quetschen sich vorne rein – weil der wartende Autofahrer ja so nett ist und die von rechts grosszügig einfädeln lässt, man steht ja eh. Vielen Dank, denkt sich die Wartende, genau solche Leute können einem den Tag so richtig vermiesen, machen andere sternhagelhässig.

So wie die Dame, die in der Migros in der Aarauer Igelweid nach der Kasse ihre Einkäufe auf die Arme stapelt und sich das Plastiksäckli für fünf Rappen spart, um sich dann bei der Bio-Auslage bei den für das offene Gemüse gedachten Säckli eines zu schnappen. Oder der alte Mann, der an der Bushaltestelle «Obstgarten» in Rombach mit seinem Mercedes vorfährt, aussteigt und seinen säuberlich verpackten Güsel in den Abfalleimer stopft. Vierzig Rappen gespart, hurra. Dafür hundert Punkte auf dem Mistkerl-Konto.