Küttigen

100 Küttiger erwandern die Grenzen ihrer Gemeinde

Die Jurahöhen im Norden der Gemeinde verlangten von den Wanderern einige Fitness ab.

Die Jurahöhen im Norden der Gemeinde verlangten von den Wanderern einige Fitness ab.

Die Gemeinde Küttigen hat zusammen mit dem Natur- und Vogel Schutzverein eine Wanderung entlang der Dorfgrenze organisiert. Der FC Küttigen nutzte die Gelegenheit, den alljährlichen Sponsorenlauf an diese Veranstaltung zu koppeln.

Am Samstagmorgen um acht Uhr starteten die zahlreichen Wanderlustigen zur grossen Tour, einem Projekt, das vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, jedoch letztes Jahr wegen starkem Regen nicht durchgeführt werden konnte. Unter dem Motto «Küttigen, bewegt!» sorgt Vizeammann Peter Forster dafür, dass sich die Einwohner des Dorfes kennen lernen, ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und sich mit der Natur der Umgebung auseinandersetzen.

Das Know-how des örtlichen Natur- und Vogelschutzvereins und dessen Präsidenten Markus Wipf boten Gewähr dafür, dass die Wanderer Wissenswertes erfuhren.

Sponsorenlauf an der Grenze

Die Fussballschule des FC Küttigen, unter der Leitung von Jack Djafar, nutzte die Gelegenheit, um den alljährlichen Sponsorenlauf mit der Grenzwanderung zu verbinden. «Wenn die Kinder nur Runden auf einer Bahn rennen, ist das nicht der gleiche Spass, wie im Wald zu wandern. Man unternimmt etwas gemeinsam und formt so das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ziel wäre, dies in Zukunft mit weiteren Vereinen zusammen zu wiederholen», sagte Djafar.

Viele Teilnehmer stiessen bei der Staffelegg zu der Gruppe, die bereits über das Hombergegg gewandert waren. Von dort aus ging die etwa hundertköpfige Gruppe weiter der Grenze entlang Richtung Bänkerjoch. Immer wieder wurden kurze Pausen eingelegt, in denen Silvio Grosswiler vom Natur- und Vogelschutzverein Informationen über die Region, die Beschaffenheit der Natur und die Tiere der Umgebung preisgab.

Alle helfen sich

Der sehr steile und herausfordernde Anstieg quer durch den Wald auf die Krete hinauf machte einigen der kleinen Teilnehmer zu schaffen. Doch dank der gegenseitige Hilfe und dem eindrücklichen Panorama auf der Anhöhe waren die Strapazen schnell wieder vergessen.

Auf dem Bänkerjoch wurde eine Mittagspause eingelegt, während der sich alle am Grill stärken konnten und die Kinder, welche noch quicklebendig waren, in weitere Aktivitäten wie zum Beispiel eine kleine Schatzsuche einbezogen wurden.

Dieser Halt war, wie auch schon die Staffelegg, ein weiterer Zu- und Ausstiegspunkt. Einige nutzten das Angebot, andere waren darauf erpicht weiter zu wandern, weiter Richtung Wasserflue und danach durch den Buchwald, nach Rombach und schliesslich wieder zum Startpunkt in Küttigen.

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