Hoher Besuch
Aarau: Mongolischer Staatspräsident lässt sich die Demokratie erklären

Der mongolische Staatspräsident Tsachiagiin Elbegdordj kam am Montag für einen Staatsbesuch im Aargau an. Erste Station war das Grossratsgebäude in Aarau, wo dem Präsident und seiner 40-köpfige Delegation die Schweizer Demokratie erläutert wurde.

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Besuch des mongolischen Staatspräsidenten
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Der mongolische Staatspräsident Tsakhia Elbegdorj mit der aargauischen Verfassung.
Tsakhia Elbegdorj mit Walter Mischler, Leiter der Gemeindeabteilung des Kantons Aargau.
Ein Tross von 40 Leuten begleitete den Staatspräsidenten.
Interessiert verfolgen sie die Diskussion im Grossratsgebäude.
So funkionierts: Tsakhia Elbegdorj zeigt sich beeindruckt.
Auf dem Weg ins Restaurant Jeanette.
Hoher Besuch in Aarau.
Der Magen knurrt: Die mongolische Regierung kehrt bei Jeanette ein.
Tsakhia Elbegdorj mit Regierungsrat Urs Hofmann

Besuch des mongolischen Staatspräsidenten

Alex Spichale

Auch in der Mongolei wolle man die direkte Demokratie wie in der Schweiz einführen, sagte der Staatspräsident.

Die Mongolei wolle daher von den langen Erfahrungen der Schweiz lernen, sagte Staatspräsident Elbegdordsch vor Medienvertretern in Aarau. Die Mongolei solle «zum Beispiel in Asien» werden.

Über die Spielregeln informiert wurden der Staatspräsident und seine rund vierzigköpfige Delegation von den Fachleuten des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA) sowie von Vertretern der Kantonsverwaltung.

Beim Anlass im Grossratsgebäude ging es gemäss Staatskanzlei darum, dem Staatspräsidenten vertiefe Erkenntnisse zu vermitteln. Die hohe Delegation aus der Mongolei besuchte den Aargau auf Einladung der Kantonsregierung.

Besuch von Kunsthaus und Ausflug auf den Hallwilersee

Nach dem Treffen ging es zum Mittagessen ins Restaurant Jeanette in Aarau.

Auf dem weiteren Programm stehen neben den Vorträgen auch Treffen mit Experten der kantonalen Verwaltung. Der Besuch des Aargauer Kunsthauses ist ebenfalls Teil des Programms. Den Abschluss des Besuchs bildet ein Ausflug auf den Hallwilersee.

Elbegdordsch ist seit Juni 2009 Staatspräsident und gehört der Demokratischen Partei an. Die Republik Mongolei grenzt an Russland und China. (sda/jep)