Geschwindigkeitskontrolle
68 Stundenkilometer zu schnell - Billett weg!

Bei Geschwindigkeitskontrollen erfasste die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mehrere Lenker, die viel zu schnell unterwegs waren. Vier Personen mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.

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Keystone

Am Sonntagnachmittag setzte die Kantonspolizei Aargau ein Lasermessgerät auf der Hauptstrasse zwischen Busslingen und Künten ein. Anstelle der erlaubten 80 Stundenkilometer war ein 26-jähriger Automobilist mit 148 Stundenkilometer unterwegs – die Kantonspolizei nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Nach der Verzeigung weiterfahren durfte ein Automobilist, der mit 118 Stundenkilometer gemessen worden war. Doch auch er muss damit rechnen, vom Strassenverkehrsamt mit Führerausweisentzug belegt zu werden.

Zwei Töffahrer viel zu schnell

Am späteren Nachmittag verlegte die Kantonspolizei ihre Messstelle nach Bellikon und überwachte die Hauptstrasse nach Remetschwil. Hier wurden zwei Motorradfahrer mit 123 und 124 km/h erfasst. Für sie war der Sonntagsausflug zu Ende. Sie mussten das Billett umgehend abgeben.

Am späten Abend führte die Kantonspolizei schliesslich auf der A3 bei Oeschgen mit dem Radargerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Hier wurde um Mitternacht ein Auto gemessen, das mit 173 Stundenkilometern in Richtung Zürich fuhr - zulässig sind 120 Stundekilometer. Eine Patrouille konnte das Auto wenig später anhalten und den 20-jährigen Lenker verzeigen. Auch er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben. (bau)