Gesundheit

10 statt 20 Prozent: Aargauer Spitex-Bezüger sollen weniger bezahlen

Spitex-Leistungen: Höhe des Selbstbehalts, den Bezüger zahlen müssen, ist umstritten

Spitex-Leistungen: Höhe des Selbstbehalts, den Bezüger zahlen müssen, ist umstritten

Die Kommission für Gesundheit und Sozialwesen (GSW) will Spitex-Patienten nicht so stark zur Kasse bitten wie der Grosse Rat. Statt 20 sollen Spitex-Bezüger nur für 10 Prozent der Kosten aufkommen. Das Seilziehen um den Selbstbehalt geht weiter.

Äusserst knapp, mit 7 zu 6 Stimmen, entschied die Kommission, dass sich die Patienten mit zehn Prozent an den Kosten der ambulanten Pflege beteiligen müssen. Die Kommission hält damit an ihrer ursprünglichen Forderung fest.

Sie «korrigiert» damit den Grossen Rat, der im November in erster Beratung die Einführung einer Patientenbeteiligung von 20 Prozent bei der Spitex beschlossen hat.  Der Regierungsrat die 20 Prozent darauf in die Botschaft aufgenommen, die er Anfang Mai verabschiedete.  Das letzte Wort hat nun der Grosse Rat, der voraussichtlich am 28. Juni die Verordnung in zweiter Lesung behandeln wird.

Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli wollte ursprünglich auf einen Selbstbehalt ganz verzichten. Die neue Verordnung zur Pflegefinanzierung soll 2012 in Kraft treten. (rsn)

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