Rückblick
10 Gründe, warum 2015 für den Aargau auch ein gutes Jahr war

Politik, Sport, Kultur, Wirtschaft – wo der Kanton Erfolge feiern konnte. Ein Jahresrückblick fernab von negativen Schlagzeilen.

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Zehn Gründe, warum 2015 für den Aargau ein gutes Jahr war
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Fabienn Humm schoss an der Frauen-Fussball-WM innert 274 Sekunden drei Tore.
Senkrechtstarter: Brugger Start-up Sintratec finanziert den Baum ihres 3D-Druckers über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.
Aargauer zu Gast an der Olma. 1600 Teilnehmer halfen mit, unseren Kanton in St. Gallen zu präsentieren.
Münzschatz von Ueken: Medien aus aller Welt berichten über die Entdeckung der 4166 Münzen aus der Römerzeit.
Private Flüchtlingshilfe: Eine Gruppe junger Freiämter macht sich mit einem Suppenmobil auf den Weg, um den Leuten auf der Balkanroute zu helfen.
Der Wohler Walter Thurnherr (ganz rechts) wird Bundeskanzler.
MIke Müller alias Luc Conrad jagt auch in der neusten Staffel Bösewichte quer durch den Kanton.
Curling-Weltmeister-Titel: Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli von CC Baden Regio Jüngste Erfolge: WM-Sieg in Sapporo.
Der freiste Kanton der Schweiz: Im Freiheits-Rating Avenir Suisse belegt der Aargau zum fünften Mal in Folge den ersten Platz.

Zehn Gründe, warum 2015 für den Aargau ein gutes Jahr war

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.
Zehn Gründe, warum 2015 für den Aargau ein gutes Jahr war

Zehn Gründe, warum 2015 für den Aargau ein gutes Jahr war

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Das Jahr 2015 hat es einmal mehr gezeigt: Der Aargau ist ein festfreudiger Kanton. Das Eidgenössische Volksmusikfest lockte um die 100 000 Personen nach Aarau – und diese kamen in den Genuss eines friedlichen Fests. Die Bilanz fiel durchweg positiv aus: «Keine Zwischenfälle», meldeten die Organisatoren. Eines der Highlights war der Festumzug mit 1000 Teilnehmern, zu dem auch Bundesrat Alain Berset anreiste.

Fabienn Humm schoss an der Frauen-Fussball-WM innert 274 Sekunden drei Tore.

Fabienn Humm schoss an der Frauen-Fussball-WM innert 274 Sekunden drei Tore.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

274 Sekunden. Ein Wert, der Weltrekord bedeutet. Nicht einmal fünf Minuten brauchte Fabienne Humm aus Birr an der Fussball-Weltmeisterschaft in Kanada, um drei Tore zu schiessen. Mit ihrem Hattrick sorgte sie dafür, dass aus der 2:0-Führung der Schweizerinnen gegen Ecuador ein 5:0 wurde. Am Schluss durfte sich Humm, die lange für den FC Windisch gespielt hat, über ein 10:1 und die neue Rekordmarke freuen.

Senkrechtstarter: Brugger Start-up Sintratec finanziert den Baum ihres 3D-Druckers über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Senkrechtstarter: Brugger Start-up Sintratec finanziert den Baum ihres 3D-Druckers über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

2015 war wirtschaftlich kein einfaches Jahr, Stichwort Frankenstärke. Aber mit einer guten Idee liess sich natürlich trotzdem durchstarten. Das Brugger Start-up Sintratec etwa sammelte auf der Online-Plattform Kickstarter in nur 22 Tagen 175 000 US-Dollar für die Produktion einer ersten Serie von 3-D-Druckern. Drei Jahre haben die drei Jungunternehmer in die Entwicklung der Maschine gesteckt. Es hat sich gelohnt.

Aargauer zu Gast an der Olma. 1600 Teilnehmer halfen mit, unseren Kanton in St. Gallen zu präsentieren.

Aargauer zu Gast an der Olma. 1600 Teilnehmer halfen mit, unseren Kanton in St. Gallen zu präsentieren.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

27 000 Zuschauer sahen im Oktober den Olma-Umzug durch St. Gallen. Als Gastkanton konnte sich der Aargau der restlichen Schweiz präsentieren. 1600 Teilnehmer halfen dabei mit, nicht fehlen durfte natürlich auch Papa Moll. Dafür gab es Lob von allen Seiten – auch aus der Ostschweiz. Ein Leserbriefschreiber wollte den Aargauern gar den Ehrenorden verleihen: «Ich habe schon viele Olma-Umzüge gesehen, aber der war der beste.»

Münzschatz von Ueken: Medien aus aller Welt berichten über die Entdeckung der 4166 Münzen aus der Römerzeit.

Münzschatz von Ueken: Medien aus aller Welt berichten über die Entdeckung der 4166 Münzen aus der Römerzeit.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Die Gemeinde Ueken ist weltbekannt geworden. Verantwortlich dafür: der Münzschatz, den die Aargauer Kantonsarchäologen im Fricktal ausgruben. Rund 150 Medien aus aller Welt berichteten über den Sensationsfund – von Jamaika über Japan bis nach Indien. Die Entdeckung der 4166 Münzen aus der Römerzeit sind dem Zufall zu verdanken: Ein Landwirt fand sie auf seiner Kirschbaumplantage.

Private Flüchtlingshilfe: Eine Gruppe junger Freiämter macht sich mit einem Suppenmobil auf den Weg, um den Leuten auf der Balkanroute zu helfen.

Private Flüchtlingshilfe: Eine Gruppe junger Freiämter macht sich mit einem Suppenmobil auf den Weg, um den Leuten auf der Balkanroute zu helfen.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Das Schicksal der Tausenden Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen müssen, bewegt auch im Aargau. Private sammeln Geld, Kleider, Lebensmittel, organisieren Transporte, helfen vor Ort mit, veranstalten Fussballtrainings für Asylsuchende – Beispiele gibt es viele. So machte sich vor wenigen Tagen eine Gruppe junger Freiämter mit einem Suppenmobil auf den Weg. Sie wollen Menschen entlang der Fluchtrouten mit Essen versorgen.

Der Wohler Walter Thurnherr (ganz rechts) wird Bundeskanzler.

Der Wohler Walter Thurnherr (ganz rechts) wird Bundeskanzler.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Politisch war 2015 ebenfalls ein erfreuliches Jahr – jedenfalls was die Vertretung in Bern anbelangt. Seit diesem Herbst schickt der Aargau 16 statt 15 Vertreter in den Nationalrat. Erfolgreich verliefen auch die Bundesratswahlen im Dezember. CVP-Bundesrätin Doris Leuthard wurde souverän wiedergewählt und erhält Freiämter Unterstützung: Bundeskanzler wird der Wohler Walter Thurnherr – er erzielte das beste Resultat.

MIke Müller alias Luc Conrad jagt auch in der neusten Staffel Bösewichte quer durch den Kanton.

MIke Müller alias Luc Conrad jagt auch in der neusten Staffel Bösewichte quer durch den Kanton.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Der Bestatter ermittelt weiter – und das hauptsächlich im Aargau. Mike Müller alias Luc Conrad jagt auch in der neusten Staffel Bösewichte an Schauplätzen im ganzen Kanton. Beste Werbung für den Aargau: Die Bilder werden ins ganze Land und über die Grenzen hinaus ausgestrahlt. Das Schweizer Fernsehen hat die Serie in Synchronfassungen nach Deutschland, Kanada und in die USA exportiert. Die 4. Staffel ist ab Januar zu sehen.

Curling-Weltmeister-Titel: Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli von CC Baden Regio Jüngste Erfolge: WM-Sieg in Sapporo.

Curling-Weltmeister-Titel: Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli von CC Baden Regio Jüngste Erfolge: WM-Sieg in Sapporo.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Der Aargau durfte dieses Jahr auch einen Weltmeistertitel feiern – im Curling. Im März holten die vier Curlerinnen Alina Pätz, Nadine Lehmann, Marisa Winkelhausen und Nicole Schwägli von CC Baden Regio an den Weltmeisterschaften in Sapporo die Goldmedaille. Ein sensationeller Erfolg – im Final schlugen sie die favorisierten Kanadierinnen –, was den Weltmeisterinnen einen gebührenden Empfang in ihrer Heimat bescherte.

Der freiste Kanton der Schweiz: Im Freiheits-Rating Avenir Suisse belegt der Aargau zum fünften Mal in Folge den ersten Platz.

Der freiste Kanton der Schweiz: Im Freiheits-Rating Avenir Suisse belegt der Aargau zum fünften Mal in Folge den ersten Platz.

Keystone (3)/Albrecht/Ho (2)/Heller/Baumgartner/Spichale/Nodari.

Eine Auszeichnung kann der Kanton in Serie feiern, dieses Jahr bereits zum fünften Mal hintereinander. Der Aargau ist der freiste Kanton der Schweiz – zumindest, wenn es nach Avenir Suisse geht. Die Denkfabrik vergibt 77 Punkte (Skala von 1 bis 100). Zum Vergleich: der Schweizer Durchschnittswert liegt bei 50 Punkten. Gemessen wird die Freiheit etwa an der Steuerbelastung oder der Häufigkeit von fixen Radaranlagen.

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