Asylzentrum

Sicherheitsdirektor Fehr wehrt sich gegen zweites Asylzentrum in Zürich

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr will kein zweites Bundesasylzentrum. (Archiv)

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr will kein zweites Bundesasylzentrum. (Archiv)

Das Bundesamt für Migration bringt einen zweiten Standort für ein weiteres Asylzentrum ins Spiel. Dieser soll in Rümlang bei Zürich sein. Sicherheitsdirektor Mario Fehr passt dieser Vorschlag gar nicht in den Kram.

Zusätzlich zum geplanten Testzentrum gäbe es in Zürich nach Ansicht des Bundes einen zweiten Standort für ein weiteres Bundeszentrum für Asylsuchende. Der frühere Nachrichtendienstchef und heutige Mitarbeiter des Bundesamts für Migration (BFM), Urs von Daeniken, habe den Standort Haslebach im zürcherischen Rümlang vor einer Asylkommission ins Spiel gebracht. Das bestätigten mehrere anonyme Quellen gegenüber der SonntagsZeitung.

Dass Zürich noch ein weiters Asylzentrum des Bundes beherbergen soll, passt Sicherheitsdirektor Mario Fehr gar nicht. Er betont gegenüber der Zeitung, sein Kanton trage bereits grosse Sonderlasten im Asylbereich. «Es wird deshalb - unabhängig von allfälligen Plänen in Bundesbern - kein zweites Bundeszentrum auf unserem Kantonsgebiet geben.» Neben Haslebach sollen laut dem Bericht je eine Anlage in den Kantonen Bern und Waadt sowie die Kaserne Bernrain im thurgauischen Kreuzlingen und die frühere Tessiner Kaserne in Losone zum Bau eines Bundeszentrums geeignet sein.

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