Wie das Unternehmen mit Sitz in Zürich am Dienstag weiter mitteilte, lag der Betriebsgewinn (EBIT) für das dritte Quartal 2011 bei 5,2 Mio. Fr. und für die Neun-Monats-Periode bei 13,5 Mio. Franken, was einem Minus von 22,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Insgesamt resultierte von Januar bis September ein Verlust von 1,1 Mio. Franken, für das letzte Quartal gar ein Verlust von 2,4 Mio. Franken.
Produktionsausfälle in Japan
Gründe für den Verlust gibt es verschiedene: Zum einen musste Micronas seine Beteiligung an der ebenfalls in der Halbleiterindustrie tätigen Trident Microsystems wertberechtigen, was das Finanzergebnis mit 7,3 Mio. Fr. belastete. Zum anderen spürte insbesondere die Automotive-Sparte, die Microchips für Auto-Elektroniksysteme produziert, weiterhin die durch Tsunami und Erdbeben bedingten Produktionsausfälle in Japan.
Der Bestellungseingang in der Automobilindustrie erholte sich jedoch im dritten Quartal wieder. Mit 38,6 Mio. Fr. stieg er gegenüber dem zweiten Quartal um 22,5 Prozent an. Auch die Kurzarbeit hätte während den Sommermonaten vorübergehend aufgehoben werden können, so Micronas.