Der freche, rothaarige Kobold, machte sich stets einen Spass daraus, Streiche auszuhecken. So manche Nerven der Nachbarn und Kunden von Schreinermeister Franz Eder lagen blank, wenn der unsichtbare Pumuckl sein Unwesen trieb.
So war auch die Welt von Schreinermeister Eder nicht mehr in Ordnung, als Pumuckl in seiner Werkstatt in einem Münchner Hinterhof herumspukte. Wobei es auch für den Rothaarigen nicht gerade gemütlich war, denn Pumuckl blieb an einem Leimtopf kleben.
Wie es das Koboldgesetz will, wird ein Kobold für den Menschen sichtbar, wenn er an einem menschlichen Ding kleben bleibt. Er muss bei dem bleiben, der ihn gesehen hat. Pumuckl, ein Nachkomme der Klabautermänner, verpflichtete sich somit sein Bettchen bei Meister Eder zu beziehen.
Dichtender Kobold
Pumuckl liebte Schokolade, Segelboote und besonders das Dichten. Was der Kobold gar nicht mochte waren Katzen, Heinzelmännchen und Käse.
Ganze 90 Radio-Sendungen lang dauern die Abenteuer von Pumuckl bei Meister Eder. Die erste Folge «Spuk in der Werkstatt» wurde am 21. Februar 1962, die letzte Folge «Pumuckl geht aufs Meer zurück» am 30. Dezember 1973 gesendet.
Von 1982 bis 1989 entstand die Fernseh-Serie «Meister Eder und sein Pumuckl». Auch wurden mehrere Spielfilme über den rothaarigen Kobolden gedreht. (ldu)