Comics
Aktualisiert am 24.08.11, um 15:39
 

«Micky Maus»-Magazin ist laut Chefredaktor krisenresistent

"Micky Maus" ist krisenresistent
Quelle: Keystone
Das «Micky Maus»-Magazin hat nach den Worten von Chefredaktor Peter Höpfner die Erwartungen mehr als übertroffen. Seit 1951 seien im deutschsprachigen Raum insgesamt mehr als 1,2 Milliarden Hefte verkauft worden.
 

"Entenhausen ist stabil", sagte Höpfner der Nachrichtenagentur dapd. "Wir sind uns sicher, dass es die Micky Maus noch in 20 Jahren geben wird." Die erste Ausgabe des Magazins auf Deutsch erschien am 29. August 1951. Gegenwärtig liegt die wöchentlich verkaufte Auflage laut Egmont Verlag bei 180'000 Heften.

"Die Micky Maus musste mit der Zeit gehen, hat aber immer an ihrem Kern festgehalten", sagte Höpfner. Das redaktionelle Angebot sei breiter geworden, die Themen seien aktueller.

Im Gegensatz zu den Anfangsjahren seien neben den klassischen Comics mehrere Rubriken wie der Wochenkalender, Rätsel, eine Online-Rubrik und Wissensseiten etabliert worden. Comics bildeten aber weiterhin den Schwerpunkt.

Tabu-Themen

Auch im sechsten Jahrzehnt blieben bestimmte Bereiche tabu. "Keine Themen sind: Rassismus, Sex und Religion", sagte Höpfner. "Wir vermitteln Freundschaft und Moral." Obwohl Micky Maus Namensgeber des Heftes ist, stünden andere Figuren in der Lesergunst vorne.

"Am beliebtesten sind Geschichten mit Donald Duck. Danach kommen die Neffen, dann Micky und Goofy." Enterich Donald Duck sei populärer, "weil er so menschlich ist und bei ihm so viel schief geht". Micky sei dagegen der "good guy", dem immer alles gelinge.

(sda)
Basel

Sie war auf dem Heimweg: Zwei Männer vergewaltigen junge Frau Aktualisiert am 24.05.12, um 17:58

Wettingen

Ein sportlicher Schritt hin zum neuen Tägi Aktualisiert am 24.05.12, um 22:10

Brugg

Zwei Kandidaten im Rennen um drittes Gerichtspräsidium Aktualisiert am 24.05.12, um 19:23 von Daniel Vizentini

Schuldenkrise

18 Milliarden Euro für griechische Banken Aktualisiert am 24.05.12, um 18:34

Leser-Empfehlungen auf Facebook
az-Leser empfehlen: