Die Jury des 40. Prix de Lausanne mussten das Können von 21 Finalisten beurteilen. Neben der Japanerin Madoka Sugai wurden die Amerikanerin Hannah Bettes, der Brasilianer Edson Barbosa, der Australier Nikolaus Tudorin, der Deutsche Michael Grünecker, die Spanierin Sonia Vinograd sowie die beiden Chinesen Le Wang und Mingxuan Wang ausgezeichnet.
Nur eine Schweizer Teilnehmerin
Der Schweizer Preis ging an den in Zürich lebenden Michael Grünecker. Die Schweiz war am Wettbewerb mit nur einer Teilnehmerin vertreten.
Insgesamt 226 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 15 bis 18 haben hatten sich für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet. 79 von ihnen schafften es schliesslich in die Ausscheidung. Die Jury wurde von Jean-Christophe Maillot, Direktor und Choreograph des Balletts von Monte Carlo, präsidiert.
Der Prix de Lausanne ermutigt junge Künstler und Künstlerinnen zur Vielseitigkeit. Die 15- bis 18-Jährigen müssen die klassischen Grundlagen ebenso beherrschen wie den zeitgenössischen Tanz.
Der in der ganzen Welt bekannte Tanzwettbewerb feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen. Zur Geburtstagsgala am Sonntag wurden ehemalige Preisträger erwartet, die heute Solisten und Primaballerinas in Paris, London, Hamburg, Tokio, Monte Carlo und Berlin sind.
Der Wettbewerb war erstmals auch im Internet live zu verfolgen. Vier ehemalige Preisträger kommentierten die Auftritte der einzelnen Bewerber auf Französisch, Englisch, Spanisch und Japanisch.