Am Sonntag holten die beiden Schweizerinnen Romina Oprandi (WTA 67) und Stefanie Vögele (WTA 89) die zwei noch fehlenden Punkte. Vögele feierte den dritten Schweizer Sieg des Wochenendes gegen die 18-jährige Alison van Uytvanck (WTA 195) 6:2, 7:6 (7:4).

Vögele bekundete im ersten Satz gegen Van Uytvanck keine Probleme. Die junge Belgierin ersetzte die angeschlagene und deutlich bessere klassierte Kirsten Flipkens (WTA 34). Nach einem harzigen Start steigerte sie sich und forderte Vögele. Die Aargauerin war mit dem Erfolg vor Augen auch phasenweise nervös. Sie erlebte einen zweiten Satz voller Tiefs und Hochs.

Zunächst lag Vögele 0:3 zurück, dann ging sie mit einem Break Vorsprung 4:3 in Führung und bei 4:5 musste sie vier Satzbälle abwehren. Auch im Tiebreak lag die Schweizerin 0:3 zurück, ehe ihr die Wende gelang.

Sehr souverän hatte zuvor Romina Oprandi das Duelle der beiden Nummer 1 gegen Yanina Wickmayer (WTA 22) für sich entschieden. In nur etwas mehr als einer Stunde setzte sie sich gegen Wickmayer 6:2, 6:2 durch. Die Bernerin, die am Samstag bereits ihre Fedcup-Premiere souverän gewonnen hatte, zeigte auch bei ihrem zweiten Auftritt in der Wankdorf-Halle eine sehr starke Leistung.

Im ersten Satz nahm Oprandi Wickmayer den Aufschlag zum 3:2 und 5:2 ab und im zweiten Umgang reagierte sie auf den einzigen Servicedurchbruch der Belgierin zum 1:1 mit einer Serie von 11:1 gewonnenen Punkten. Mit Stoppbällen, Netzangriffen und diversen Variationen im Spiel frustrierte sie die erfolgsverwöhnte Wickmayer. Diese hatte zuletzt 12 von 13 Einzel im Fedcup für sich entschieden.

Die Schweiz spielt am 20. und 21. April gegen einen noch nicht bestimmten Gegner erstmals seit 2005 um den Aufstieg in die Weltgruppe I, der lediglich acht Teams angehören.