Vor drei Jahren wurde Meyer in Luzern verhaftet. Anfangs Juli 2013 landete er in Untersuchungshaft und soll dort sogar einen Nervenzusammenbruch erlitten haben.

Nun schreibt der «Blick», dass der ehemalige Profi-Fussballer vom Kriminalgericht Luzern verurteilt wurde und sein Fall als schwer eingestuft wurde. Sechs Jahre Haft hat er vom Gericht erhalten, davon wird ihm aber ein halbes Jahr Untersuchungshaft angerechnet. Zudem habe das Gericht eine ambulante Behandlung aufgrund einer psychischen Störung angeordnet.

Für «Little Jamesly» ist es nicht die erste Strafe: Schon im Oktober 1988 wurde er mit zwei Kilogramm Haschisch an der französischen Grenze gestoppt. Er und ein Kollege erhielten jeweils achteinhalb Monate Zuchthaus unbedingt.

Doch bereits 1995 wurde er wieder verhaftet: Die Polizei fand bei ihm mehr als ein Kilogramm Kokain. Er soll selbst während der Untersuchung weitergedealt haben – wobei er erwischt wurde. Dieses Mal wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Dann, vor drei Jahren, folgte eine weitere Verhaftung, daraufhin wurde ein Drogenring von der Luzerner Polizei gesprengt. Ein Lieferant habe rund 17 Kilogramm Koks in die Schweiz geschmuggelt und an Meyer weiterverkauft. Davon seien 14 Kilogramm belegt, schreibt der «Blick» weiter. Der Schmuggler und der Ex-Fussballer seien die beiden Anführer des Drogenrings gewesen.

Gemäss Recherchen des «Blick» hat Meyer jedoch gegen das jetzige Urteil von 6 Jahren Gefängnis Berufung eingelegt und sei demnach noch auf freiem Fuss.