Jérôme Kym (R1, TC Möhlin) ist zwar erst 13 Jahre alt, war aber dennoch der grosse Favorit in der Kategorie U18. Und dieser Favoritenrolle wurde er gerecht. In seinen drei Gruppenspielen gab der gross gewachsene Kym nur gerade vier Games ab, holte sich damit überlegen den Gruppensieg und qualifizierte sich fürs Endspiel. Dort duellierte er sich mit Kent Giger (R2, TC Zizers). Doch auch der nominell stärkster Gegner konnte nicht mit Kym mithalten. Gleich mit 6:2, 6:1 gewann die Fricktaler Nachwuchshoffnung das Finalspiel.

Jerome Kym in Aktion

Jerome Kym in Aktion

Und dieser Sieg lohnt sich für den 13-Jährigen, der im nationalen Leistungszentrum von Swiss Tennis in Biel trainiert, gleich mehrfach: Gemeinsam mit den anderen Siegern des Mastersturniers darf Kym die Qualifikation der Swiss Indoors in Basel live verfolgen und mit einem Weltklassespieler trainieren. An einem Tag des Finalwochenendes darf er zudem die Spiele aus der Loge verfolgen. Zusätzlich erhält Kym eine Siegerprämie in der Höhe von 1500 Franken, die vom bekannten Tennisförderer Reinhard Fromm – der unter anderem auch Stan Wawrinka und Timea Bacsinszky unterstützt – offeriert wird.

Zwei Mal im Final gescheitert

Beinahe hätten noch weitere Spieler aus Aargauer Clubs diese attraktiven Preise abgeräumt. In den Kategorien U18 und U14 bei den Juniorinnen stand nämlich beide Male eine Spielerin des TC Sanapark in Birmensdorf im Final. In der Königskategorie war dies Viviane Suffert (R3) und bei den unter 14-Jährigen Noemi Stroh (R3). Allerdings mussten sich beide Aargauer Vertreterinnen im Endspiel geschlagen geben. Stroh unterlag der top gesetzten Leandra Guldimann (R3) im dritten Satz, der als Champions Tie Break ausgetragen wurde, mit 6:10, derweil Suffert gegen Yasmine Kindler (R2) chancenlos blieb und mit 1:6, 2:6 verlor.

Bereits in den Gruppenspielen waren zwei weitere Aargauer Nachwuchsspieler gescheitert. Danila Gulnov (R4, TC Sanapark) erreichte bei den U14-Junioren den zweiten Gruppenrang, während Natasha Puster (R6, TC Bremgarten) nicht über den dritten Gruppenrang hinaus kam. Alle Teilnehmer des Mastersturniers in Allschwil hatten zuvor bereits die Clubmeisterschaften in ihrem Stammverein, sowie ein regionales Qualifikationsturnier für Junioren-Clubmeister gewinnen können.